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Die 4 wichtigen Schritte beim Demand Responsive Transport 2/2: Serviceerweiterung und technische Integration neuer Use Cases

Die 4 wichtigen Schritte beim Demand Responsive Transport 2/2. Effizienz und der Erfolg Demand responsive Transport (DRT) beruht auf vier wesentlichen Schritte: Machbarkeitsstudie, Pilotprojekt, Serviceerweiterung und technische Integration neuer Use Cases. Im ersten Teil unserer Artikelserie haben wir bereits die Machbarkeitsstudie und die Durchführung des Pilotprojekts vorgestellt. Im zweiten Teil erfahren Sie, was bei der Serviceerweiterung und Integration neuer Use Cases zu beachten ist.

Was ist ein dynamischer DRT?

Der dynamischen DRT zielt darauf, den öffentlichen Verkehr an Angebot und Nachfrage besser zu orientieren und ihn effizient sowie nachhaltig zu gestalten. So können unausgelastete fixe Buslinien durch Shuttles oder Minibusse ersetzt werden, die per App, Webseite oder Callcenter gebucht werden können. Durch die Nutzung von Algorithmen können Fahrstrecken berechnet und bedarfsentsprechend optimiert werden.

Schritt 3: Serviceerweiterung

Bei der Serviceerweiterung wird der DRT als Baustein in das bestehende Mobilitätsangebot eines Bediengebiets implementiert. Dadurch werden nicht effiziente fixe Linien ersetzt oder Gebiete an bestehende Verkehrsnetze angebunden.

Dazu wird als Erstes bestimmt, welche Gebiete und Use Cases sich für DRT eignen. Danach können Strategien für die Integration des DRT-Modells definiert und umgesetzt werden: als Ersatz für unausgelastete fixe Linien oder als Verkehrsdienst für dünn besiedelte Gebiete.

Die größte Herausforderung bei der Serviceerweiterung ist nicht nur die Beschaffung einer geeigneten DRT-Software (Ausschreibungen, Vereinbarungen usw.). Auch die Serviceintegration in bestehende Verkehrsnetze, die Serviceüberwachung und -optimierung sind wichtige Aspekte, um eine hohe Servicequalität zu erreichen.

Welche Kennwerte sollten in dieser Phase berücksichtigt werden?

  • Äquivalent zum 2. Schritt Pilotprojekt
  • Serviceerwerb, Informationsbeschaffung, Servicenutzung, Personenkilometer, Nutzererfahrungen.

Welche Fragen sollten in dieser Phase beantwortet werden?

  • Gibt es Bedürfnisse oder Fälle für Use Cases, die noch nicht adressiert sind?
  • Wie ist die Betriebskapazität, um das DRT-Modell auch in andere Gebiete umzusetzen (inkl. anderen Use Cases)?

Wie Sie erfolgreich eine Serviceerweiterung mit Padam Mobility durchführen können, erfahren Sie am Praxisbeispiel von Ile-de-France Mobilités.

Schritt 4: Technische Integrationen neuer Use Cases

Das Prinzip der technischen Integration umfasst:

  • das Hinzufügen neuer Use Cases zur bestehenden ADP-Plattform. Dies ermöglicht die Bündelung von Betriebs- und Verwaltungskosten (z. B. Fahrzeuge, Fahrdienste).
  • die Deckung spezifischer Anforderungen (z. B. Zusatztransport des Gesundheitspersonals während Gesundheitskrisen, Rabattierungen für Arbeitnehmer, Veranstaltungstransporte).

Use Cases, die integriert werden können:

  • Bestehende öffentliche Verkehrsmittel: barrierefreier Verkehr für mobilitätseingeschränkte Menschen, Schülerverkehr, Nachtverkehr, Shuttleservice usw.
  • Gelegenheitsverkehr: Transport von Gesundheitspersonal während Gesundheitskrisen, Zusatzverkehr für Unternehmensveranstaltungen, Gelegenheitsverkehr (z. B. für Veranstaltungen).

Durch die technische Integration kann der Demand Responsive Transport erfolgreich in bestehende MaaS-Projekte (Mobility as a Service) integriert werden. So können Fahrgäste von einem allumfassenden öffentlichen Verkehr, der übersichtlich und bedarfsgerecht gestaltet ist. So können Nutzer bequem und günstig an ihr Zielort gelangen.

In der Praxis:

  • Durch die Integration der DRT-Plattform im lokalen MaaS-Service können Mobilitätslücken durch den ÖPNV geschlossen werden.
  • Der DRT-Service kann mit bestehenden Verkehrsmittel verknüpft, sondern auch mit dem existierenden Tarifnetz integriert werden.
  • DRT kann mit weiteren alternativen Mobilitätslösungen wie Car Sharing, Fahrgemeinschaftsdienste und Taxidienste kombiniert werden. So kann sichergestellt werden, dass das Mobilitätsangebot zu 100 % den Bedürfnissen der Menschen ist.

Erfahren Sie mehr über die Integration von MaaS in Padam Mobility-Lösungen.

Die vier beschriebenen Schritte basieren auf unsere langjährige Erfahrung mit der Konzeption, Konfiguration und Optimierung von DRT-Dienste. Sie garantieren einen erfolgreichen dynamischen Demand Responsive Transport, bedarfsgerecht und effizient ist. Da jeder Use Case ein besonders ist, ist eine Beratung mit DRT-Experten ratsam, um Ihr DRT-Projekt zum Erfolg zu bringen.

Erfahren Sie mehr über die ersten zwei wichtigen Schritte beim Demand Responsive Transport 1/2.