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Padam Mobility

Buchen des DRT-Service per Telefon: Eine Erleichterung für bestimmte Nutzergruppen

Solutions de réservation pour centrales d'appels

Buchung per Telefon: Auf barrierefreie und inklusive Mobilitätslösungen zu setzen bedeutet, Nutzern, die kein Smartphone besitzen oder mit digitalen Tools nicht vertraut sind, die Möglichkeit zu geben, einen DRT-Service oder Paratransit-Transport (für Menschen mit eingeschränkter Mobilität) direkt per Telefon zu buchen.

Die Callcenter-Oberfläche, die Padam Mobility in seiner Software-Suite anbietet, ist einfach, intuitiv und ergonomisch. Auf diese Weise wird eine schnelle und passende Unterstützung für spezielle Zielgruppen wie Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Senioren garantiert. Gleichzeitig können diese Zielgruppen von dem vollen Potenzial der dynamischen DRT-Optimierungsalgorithmen von Padam Mobility profitieren.

Versetzen Sie sich in die Lage der Nutzer, um einen optimalen Service anzubieten

Die Mitarbeiter der von Padam Mobility ausgestatteten Callcenter haben Zugriff auf eine Reservierungswebsite, die der des Benutzers sehr ähnlich ist. Der Unterschied liegt in der “Handeln Als”-Funktionalität, die es ihnen ermöglicht, auf unkomplizierte Weise die Steuerung von Reservierungen und die Verwaltung von Benutzerkonten zu übernehmen. Der Zugriff der Callcenter-Mitarbeiter auf die Benutzer-Schnittstelle, dient einem doppelten Zweck:

  • Ergonomie, Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit: Denn es gibt keinen Grund, warum ein Callcenter-Mitarbeiter weniger leicht buchen sollte als der Anwender. Genau wie der Benutzer, hat auch der Mitarbeiter am Telefon Zugriff auf Favoritenadressen und die Historie der durchgeführten Fahrten, sodass neue Buchungen für regelmäßige Fahrten mit nur zwei Klicks vorgenommen werden können.
  • Unterstützung beim digitalen Wechsel: Da der Telefonist Zugriff auf dieselben Screens hat, kann er den Kunden problemlos am Telefon begleiten, wenn dieser versucht, den Wechsel auf seinen eigenen Browser vorzunehmen.

Das Interesse an unserer Callcenter-Lösung liegt in der spezifischen Unterstützung, die sie für eine telefonische Reservierung von DRT- oder Paratransit-Dienste bietet. Es ist zudem ein hervorragendes Tool, um den digitalen Wandel und das Empowerment bei der Buchung von Kunden zu unterstützen, die den Schritt wagen wollen, aber nicht so einfach können.”

Inès Chaibi, Leiterin des Kundendienstes bei Padam Mobility.

Mit unseren Lösungen für Callcenter ermöglichen wir auch Kunden, die es nicht gewohnt sind, mit den neuesten digitalen Werkzeugen zu arbeiten, von den technologischen Innovationen zu profitieren, die durch die von uns entwickelten Algorithmen zur Routen- und Streckenoptimierung möglich sind. Auf diese Weise machen wir alle Vorteile einer außergewöhnlichen Innovation für möglichst viele Menschen zugänglich.”

Thibault Lécuyer Weber, Marketing Direktor bei Padam Mobility.

Schnell und einfach für einen Nutzer buchen: Die Gebrauchsanweisung

Dank der Callcenter-Lösung von Padam Mobility können die Mitarbeiter im Namen der Nutzer Reservierungen vornehmen:

  • Durch manuelle Eingabe einer Adresse, wobei der Nutzer die Felder bei der Eingabe der Adresse ausfüllen muss.
  • Durch Auswahl einer der Favoritenadressen des Nutzers, wenn diese zuvor ausgefüllt wurden.
  • Durch die erneute Buchung einer vergangenen Fahrt aus der Buchungshistorie.

Die Callcenter-Mitarbeiter geben dann die vom Benutzer gewünschte Abhol- oder Absetzzeit an, sowie das gewünschte Datum, eine Wiederholung (falls zutreffend) und die Anzahl der Fahrgäste. Sobald die Ergebnisse angezeigt werden, erläutern sie die Kenndaten jeder der vorgeschlagenen Routen (Abfahrts- und Ankunftszeiten, Gehzeit usw.) am Telefon. Wenn eine der vorgeschlagenen Routen den Bedürfnissen des Nutzers entspricht, bestätigt der Mitarbeiter die Reservierung der Route.

                                          Reservierung einer gewünschten Fahrt über die Padam Mobility Call Center-Benutzeroberfläche.

Der Benutzer erhält daraufhin dieselben Informationen, die er auch bei einer selbständigen Reservierung erhalten hätte: eine Bestätigungs-E-Mail, eine Erinnerungs-SMS und eine SMS, die die Anfahrt des Fahrzeugs ankündigt.

Wenn die Integration der zentralen Callcenter-Lösung mit einer Telefon-Funktion eingerichtet ist, werden die Callcenter-Mitarbeiter automatisch mit dem Konto des Nutzers verbunden, der sie kontaktiert.

Begleiten heißt auch begleitet werden

Alle Mitarbeiter, die für die Annahme von telefonischen Reservierungen über die Padam Mobility-Callcenter-Schnittstelle zuständig sind, werden speziell geschult. Über die Präsentation des Tools hinaus werden detaillierte Erklärungen gegeben und Fragen beantwortet. Eine Echtzeit-Demonstration ermöglicht es jedem Mitarbeiter, Schritt für Schritt die wichtigsten Aufgaben zu erlernen, mit denen er betraut wird:

  • Erstellen eines Benutzerkontos und ändern persönlicher Informationen
  • Nach einem Benutzer suchen und eine Reservierung auf seinen Namen vornehmen
  • Erläuterung der wichtigsten Informationen, die dem Kunden über den Service oder insbesondere seiner Reservierung mitgeteilt werden sollen
  • Zugriff auf die Fahrthistorie eines Nutzers
  • Stornieren oder ändern einer Reservierung

Nach der Schulung erhält der Callcenter-Mitarbeiter Unterstützung durch die Customer Success-Teams (Kundendienst) von Padam Mobility über eine spezielle Support-Schnittstelle. Diese Schnittstelle ermöglicht ihm jederzeit den Zugriff auf:

  • Eine vollständige und regelmäßig aktualisierte Dokumentation
  • Zugriff auf die FAQs (Häufig gestellte Fragen)
  • Ein Ticketing-Service für spezielle Fragen (Ticket) oder solche, die nicht in den FAQs aufgeführt sind.

Die Ausbildung von Callcenter-Mitarbeitern und die Betreuung durch unsere Teams sollen den Erfolg von DRT- oder Paratransit-Diensten garantieren. Es ist auch eine Chance, das Bewusstsein der Callcenter-Mitarbeiter für die besondere Unterstützung zu schärfen, die sie für bestimmte Zielgruppen, wie z. B. Senioren, anbieten müssen.

Chloé Forestier, Customer Support Manager bei Padam Mobility.

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Mobilität auf dem Land: Machen Sie Ihre Kommunen mobil!

Mobilité territoire

Die Mobilität auf dem Land und in periurbanen Gebieten ist oft sehr begrenzt. Die Gründe sind vielfältig: zu geringe oder verstreute Nachfrage, zu großes Bediengebiet und zu unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse. Das erschwert Kommunen und öffentliche Verkehrsträger, ein einheitliches Mobilitätsangebot für mehrere Bediengebiete zu schaffen. Padam Mobility bietet eine Softwarelösung, die eine verschiedene On-Demand-Mobilitätsdienste von verschiedenen Verkehrsbetrieben und Gemeinden mit einer Plattform flexibel zu verwalten.

Shared-Mobility auf dem Land etablieren

Während die so genannten “alternativen” Mobilitätsangebote, die die Verlagerung auf den modalen Verkehr fördern und sich gegen das Modell des Alleinfahrers behaupten, versuchen, ihren Platz in den Randgebieten zu finden […] erschwert die geringe Bevölkerungsdichte die Aufgabe als in Ballungsräumen – wo der Mobilitätsservice von privaten Verkehrsträgern (Carsharing, Fahrgemeinschaft) besser zugänglich sind […]. Zwar gibt es viele Anzeichen für das Aufkommen alternativer Mobilität in Stadtrandgebieten, doch scheint dies noch nicht ausreichend zu sein, um zu einem nicht-automobilen Lebensstil überzugehen.

Marc Dumont, Professor für Stadtplanung an der Universität Lille in “Les mobilités alternatives restent une mobilité de complément, pas une mobilité de substitution” (dt. Alternative Mobilitäten bleiben eine ergänzende Mobilität, keine Ersatzmobilität).

Diese Hürden sind zu überwinden, um Shared Mobility auch auf dem Land zu ermöglichen. Dazu hat das Team von Padam Mobility ihre Softwarelösungen für Demand Responsive Transport (DRT) für eine Multigebietsfunktion entwickelt.  Diese einzigartige Funktion ermöglicht es, verschiedene DRT-Dienste mit einer einzigen Plattform flexibel zu verwalten.

Shared-Mobility-Services und Verkehrsanbieter unter einer Marke

Die Multigebietsfunktion ist besonders geeignet, wenn mehrere Aufgabenträger für die Mobilität verschiedener Gebiete oder sogar einer Region verantwortlich sind. Sie erlaubt es, je nach Gebiet und Use Case individuelle Parameter für den Mobilitätsservice festzulegen und umzusetzen.

Wie erfolgreich diese Funktion sein kann, zeigt das Beispiel Ile-de-France. Die 12.000 km2 große französische Region, die u. a. den Großraum Paris umfasst, hat sich für die Multigebietsarchitektur entschieden, um die Bedarfsverkehrs auf regionaler Ebene zu koordinieren. Für den verantwortlichen Aufgabenträger Île-de-France Mobilités wurde dafür eine Verwaltungsplattform entwickelt und schrittweise durch die DRT-Services erweitert. 2022 wird die regionale Plattform dank der Multigebietsfunktion fast 60.000 Buchungen pro Monat (aktuell sind es 12.000) verwalten können. Auch sollen 40 Gebiete (aktuell 23) durch mehr als 8 Verkehrsbetreiber bedient werden.

 

Multigebiets-Architektur: eine Softwarelösung für verschiedene Gebiete und Use Cases.
Multigebietsfunktion: eine Softwarelösung für verschiedene Gebiete und Use Cases.
Multigebiets-Architektur: Mit einem Klick kann der Nutzer sein Gebiet in der Mobilitätsapp auswählen.
Multigebietsfunktion: Mit einem Klick kann der Nutzer sein Gebiet in der Mobilitätsapp auswählen.

Die Multigebietsfunktion ermöglicht:

  • eine Oberfläche für alle Nutzer, um eine einfache und vor allem einheitliche Nutzererfahrung zu schaffen. Da eine Mobilitätsapp für mehrere Bediengebiete angeboten wird, können Verkehrsbetriebe ihre Kommunikation verbessern und Kosten für die Nutzerakquise senken;
  • verschiedene Mobilitätsdienste unter einer Marke und durch eine Zentrale steuerbar;
  • flexible Verwaltung unabhängig der lokalen Verkehrsbetriebe;
  • vollständige Datenkontrolle für eine bessere Datentransparenz und -neutralität;
  • optimierte Kostenkontrolle für den Servicebetrieb.
Multigebiets-Architektur: Verschiedene Bediengebiete werden durch eine Mobilitätsapp verbunden.
Multigebietsfunktion: Verschiedene Bediengebiete werden durch eine Mobilitätsapp verbunden.

Diese Funktionalität erlaubt alle Arten von Servicekonfigurationen zu jeder Tages- und Jahreszeit.

Wir können uns sehr gut vorstellen, dass in einem oder mehreren Gebieten ein Service für Demand Responsive Transport für die Bevölkerung attraktiv ist. Als Feederdienst können Menschen zu Verkehrsknotenpunkten oder Gewerbegebiete während der Hauptverkehrszeiten befördert werden. Zu den Nebenverkehrszeiten kann ein barrierefreier Shuttledienst angeboten werden, damit Jung und Alt weiterhin mobil bleibt. Für den abendlichen und Nachtverkehr kann eine kleine Flotte von Minibussen eingesetzt werden,  um insbesondere für junge Erwachsende und Studierende eine sichere und bequeme Beförderung anzubieten.

Während der Schulferien kann der Demand Responsive Transport angepasst werden und durch Haltepunkte an Sport- und Freizeiteinrichtungen erweitert werden. Auch für Touristen kann ein DRT-Service eingerichtet werden, um touristische Attraktionen erreichbarer zu machen. Auch in Ausnahmesituationen wie bei Gesundheitskrisen kann eine sichere Beförderung beispielsweise des Gesundheitspersonals gewährleistet werden, indem ein DRT-Dienst zu einer bestimmten Zeit und einem bestimmten Haltepunkt fährt. So kann das Risiko einer Ansteckungsgefahr drastisch reduziert werden.

Die Möglichkeiten durch Demand Responsive Transport sind unendlich.

Multigebiets-Architektur: Verschiedene Use Cases können in der digitalen Mobilitätslösung verknüpft werden.
Multigebietsfunktion: Verschiedene Use Cases können in der digitalen Mobilitätslösung verknüpft werden.
Mobilitätsservices für Bediengebiete neu schaffen oder erweitern

Durch die Multigebietsfunktion können verschiedene DRT-Services nicht nur konfiguriert und verwaltet werden, neue Angebote geschaffen und bestehende Verkehrsservices erweitert werden. So kann eine Verkehrsbehörde ein Serviceangebot in einem Bediengebiet testen und später auch weitere Gebiete ausweiten. Durch eine automatische Aktualisierung der Mobilitätsapp können Nutzer direkt von neuen Mobilitätsangeboten profitieren. Zusätzlich garantiert die App, dass jeder Zugang zu neuen und bestehenden Verkerhsangeboten haben.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es besonders einfach ist, ein Gebiet individuell zu konfigurieren (z. B. Buchungs- oder Änderungsfristen, Umleitungstarife, Fahrzeugtyp, Fahrpläne). Durch die Serviceerweiterungen oder Schaffung neuer Serviceangebote, kann schneller auf Mobilitätsänderungen in Gebieten reagiert und die Bedürfnisse der Nutzer individuell befriedigt werden.

 

Erfahren Sie mehr auf Padam Mobility.

Wenn Sie sich für Mobilität auf dem Land interessieren, dann lesen Sie folgenden Artikel: Demand Responsive Transport für Kommunen und Gemeinden.

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