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Neuigkeiten von Padam Mobility

EU-gefördertes ULTIMO-Projekt holt Padam Mobility als Technologiepartner für neue AV-Projekte an Bord

Die Erforschung und Förderung einer nutzerzentrierten und nachhaltigeren Mobilität durch autonome Fahrzeuge, das sind die Kernziele des EU-finanzierten ULTIMO HORIZON EUROPE Projekts. 

Anfang Oktober startete die erste Projektphase, mit dabei sind namenhafte Partner aus den Bereichen Transportwesen, Fahrzeugherstellung, Wissenschaft und Forschung, Politik und Technologie. Sie alle verfolgen das ganzheitliche Ziel, autonome öffentliche Verkehrsdienste zu entwickeln, die in die bestehende Infrastruktur integriert werden können, um Menschen auf ressourceneffiziente, integrative und kostenwirksame Weise zu befördern. Im Mittelpunkt dieser Bemühungen steht, dass die Dienste bedarfsorientiert operieren, so viele Menschen wie möglich pro Fahrt bündeln und skalierbar sind.

Padam Mobility war bereits am im Oktober 2022 ausgelaufenen Vorgängerprojekt AVENUE (Autonomous Vehicles to Evolve to a New Urban Experience) beteiligt. Als Spezialist für On-Demand-Verkehre wurde Padam Mobility für den von Keolis betriebenen OL Vallée On-Demand-Dienst als Technologiepartner ausgewählt. Mit den von Padam Mobility zur Verfügung gestellten Schnittstellen war es den Nutzern des autonomen Fahrdienstes möglich, einen Shuttlebus per App zu bestellen und dessen Fahrtverlauf in Echtzeit zu verfolgen sowie die Abholung mittels eines innovativen QR-Code-Systems zu bestätigen.

Nach erfolgreichem Abschluss des AVENUE Projektes ist ULTIMO ein weiterer wichtiger Schritt, um autonome On-Demand-Dienste fester in das öffentliche Transportsystem zu integrieren. 

Der gesamte Projektzeitraum wird sich auf vier Jahre erstrecken und mit 40 Millionen Euro unterstützt werden, wobei die Europäische Union einen Anteil von 24 Millionen Euro und die Schweiz 16 Millionen Euro tragen wird. 

Zunächst wurden drei Gebiete als geeignete Testumgebungen identifiziert, die sich in Oberfranken (Deutschland), Oslo (Norwegen) und Genf (Schweiz) befinden. In all diesen Gebieten werden die ULTIMO-Partner autonom fahrende Bedarfsverkehre testen und dazu beitragen, dass sich die Technologie so weiterentwickeln kann, dass sie in einigen Jahren etwa in ein Mobility-as-a-Service-Konzept integriert werden kann. 

Ein autonom fahrender öffentlicher Nahverkehr bringt entscheidende Vorteile mit sich, die das Potential haben, bestehende Herausforderungen zu minimieren. Dazu gehören etwa Verkehrssicherheit, das Einsparen von Ressourcen und ein umweltfreundlicher Betrieb. All diese Faktoren qualifizieren On-Demand AV als vielversprechende zukünftige Transportform.

In etwa einer Woche, am 29. November 2022, werden alle Projektpartner in Brüssel zusammenkommen, um das ULTIMO-Projekt offiziell zu starten. Außerdem wird Padam Mobility einen Tag später auf der POLIS Conference in Brüssel mit einem eigenen Stand vertreten sein und freut sich darauf mit interessierten Besuchern und Besucherinnen ausführlicher über das Projekt sprechen. 

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Ein Blick zurück auf acht Jahre Firmengeschichte – und ein Ausblick in die Zukunft

Conférence G.Bonnat crémaillère Padam Mobility

Anfang Oktober war es endlich soweit, Padam Mobility hat Kunden, Mitarbeiter, Freunde und Wegbegleiter dazu eingeladen, einen Blick hinter die neuen Kulissen zu werfen. Das neue Headquarter befindet sich im achten Arrondissement von Paris und bietet genügend Platz, um die verschiedenen Teams von Padam unter einem Dach zusammenzubringen. Seit 2014 hat sich so einiges getan, das Event war also auch eine tolle Gelegenheit, Revue passieren zu lassen, wie sich die Welt der geteilten Mobilität gewandelt hat.

Auf dem Weg zu einem ÖV für alle?

Zugegeben, hört man den Begriff dynamischer On-Demand-Verkehr oder Bedarfsverkehr zum ersten Mal, braucht es eine Weile, um das Konzept genau zu verstehen. Zunächst muss man verstehen, was ein Algorithmus ist und wie dieser es schafft, in Echtzeit Strecken für Fahrzeuge zu berechnen und Menschen mit einem ähnlichen Fahrtziel darin zu bündeln. Auch sollte man ein paar Anwendungsfälle kennen, um nachvollziehen zu können, warum On-Demand-Mobilität für einige Gebiete vorteilhaft ist. Diese Informationen helfen sehr dabei, Menschen davon zu überzeugen, dass On-Demand-Mobilität die private Autonutzung reduzieren kann und dabei gleichzeitig Kosten für die Allgemeinheit spart. In diesem Zusammenhang liefert eine interne Studie, die von Betreibern eines Straßburger Busnetz durchgeführt wurde, interessante Hinweise. Laut ihrer Berechnungen würde die Einführung eines On-Demand-Service 3,3 Mal weniger kosten als die Aufrechterhaltung herkömmlicher Buslinien.

Auch auf Seiten der Nutzer brachte die Studie interessante Einblicke. Steigende Bezinpreise und Lebenshaltungskosten bringen viele Verbraucher dazu, ihr Verhalten stärker zu reflektieren. Laut der Umfrage haben 10% der On-Demand-Verkehr-Nutzer sich von ihrem Zweitwagen getrennt.

Es gibt viele Gründe, warum die Zahl der Nutzer von Padam Mobility-Diensten in den letzten 16 Monaten um 150% gestiegen ist: On-Demand-Verkehr ist eine agile und vergleichbar kostengünstige Investition in den ÖPNV, hat positive Umweltauswirkungen, und fördert den sozialen Zusammenhalt. Und auch, wenn das Thema des öffentlichen Verkehrs nicht ein Dauerbrenner in den Medien ist, zeigen die Nutzerzahlen dennoch, dass die Verbraucher On-Demand-Mobilität annehmen.

Auch angesichts des Personalmangels der im öffentlichen Verkehr herrscht, können On-Demand-Verkehre zur Aufrechterhaltung des ÖPNV beitragen. In Deutschland fehlen mehr als 60.000 LKW- und Busfahrer, dieser Mangel kann mit der Einführung von On-Demand-Diensten ausgeglichen werden, denn rund 62% aller On-Demand-Fahrzeuge können mit einem Führerschein der Klasse B bedient werden.

Öffentlicher Nahverkehr im Großraum Paris: Der Wandel ist nicht mehr aufzuhalten! 

Trotz Investitionen in das öffentliche Verkehrsnetz in den letzten Jahrzehnten, ist das Auto immer noch das beliebteste Transportmittel der Pariser. An vielen Stellen gibt es Nachbesserungsbedarf, die bestehenden ÖV-Linien decken nicht alle Mobilitätsbedürfnisse der Einwohner*innen ab.

Das französische Collectif Mobilité  hat in einer Umfrage (Mai – Juni 2022) herausgefunden, dass es zu drastischen Verhaltensänderungen kommen würde, wenn der Preis an der Zapfsäule die psychologische Schwelle von 2 Euro überschreitet. Etwa 40 % der Befragten in den kleinen und großen Ballungsräumen der Pariser Region gaben an, ihre täglichen Fahrten zu reduzieren. Nur 20 % würden sich für eine Verlagerung auf andere Verkehrsträger entscheiden.

On-Demand-Mobilität muss allen Anforderungen gerecht werden

Die gegenwärtigen Herausforderungen im Mobilitätssektor müssen öffentliche Entscheidungsträger dazu bringen, Lösungsperspektiven aufzuzeigen – insbesondere in dünn besiedelten Gebieten. Ein gut ausgebauter Nahverkehr ist ein wichtiger Baustein, um die Mobiliät aller zu gewährleisten. On-Demand-Mobilität kann diese Anforderung erfüllen, wo die Aufrechterhaltung fester Linien nicht durchsetzbar ist.

In den kommenden Jahren werden wir weiterhin daran arbeiten, Mobilität für alle zugänglich zu machen und somit lebenswertere Wohnräume in der Stadt und auf dem Land zu schaffen!

 

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VGI-Flexi ist nun auch in Scheyern unterwegs –

VGI Flexi

Padam Mobility und der Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt (VGI) bringen zweiten gemeinsamen On-Demand-Service auf die Straße

Im Juni diesen Jahres fiel der Startschuss für den ersten VGI-Flexi On-Demand-Service in Beilngries, nun zieht Scheyern nach – seit Anfang Oktober ist auch die kleine oberbayrische Gemeinde „auf Abruf“ mobil.

Um den Rufbus zu bestellen, können Nutzer ihren Fahrtwunsch per VGI-Flexi-App, Buchungswebsite oder per Telefon ankündigen. Buchungen sollten spätestens eine Stunde vor der gewünschten Abfahrt erfolgen, können aber auch bereits 30 Tage im Voraus getätigt werden. Das Bediengebiet des VGI-Flexi umfasst 85 Haltestellen, die mit einem entsprechenden VGI-Flexi Schild gekennzeichnet sind. An diesen Punkten können Fahrgäste abgeholt bzw. abgesetzt werden. Die Fahrt bis zum Zielort folgt keiner festen Streckenführung, allerdings können auf dem Weg andere Fahrgäste mit einem ähnlichen Fahrtziel eingesammelt und die Fahrten dadurch gebündelt werden.

Auf diese Weise sorgt der VGI-Flexi On-Demand-Service dafür, dass Fahrgäste deutlich flexibler und schneller sowie effizienter zu ihrem Ziel in der Region befördert werden. Das Bediengebiet erstreckt sich nicht nur auf die Gemeinde Scheyern, sondern schließt auch die Nachbarorte Pfaffenhofen an der Ilm, Gerolsbach, Ilmmünster, Hettenshausen und Reichertshausen mit ein.

In Zukunft sollen noch vier weitere Gebiete in die VGI-Flexi-App mit aufgenommen werden. Dieser regionale Ansatz ist sowohl für Betreiber als auch für die Endnutzer vorteilhaft: Eine App für Fahrtenplanung und -buchung inklusive Einbindung des lokalen Tarifs, welcher in der gesamten Region nutzbar ist, eröffnet Nutzern ein großzügiges Angebot. In der App können sie ganz einfach über die Menüleiste das entsprechende Gebiet auswählen und erhalten alle für die Buchung relevanten Informationen bzgl. Servicemodellen und Tarif. Das Herunterladen einer weiteren App entfällt. Der Verkehrsverbund wiederum hat über die Management-Oberfläche alle angebotenen Dienste im Blick, was eine deutlich einfachere Administration und Steuerung der Betreiber erlaubt. Zudem spart eine gemeinsam genutzte Plattform Kosten, die bei separat verwalteten Diensten jede Gemeinde selbst tragen müsste. Für die Verwaltung, etwa von Schichten oder Fahrzeugen, können bestimmten Personen in den Verkehrsbetrieben Rollen und Rechte zugeteilt werden. Dies
verhindert, dass bestimmte Daten für alle Akteurinnen und Akteure der Plattform gleichermaßen
zugänglich sind.

Der VGI-Flexi Kleinbus verkehrt von Montag bis Donnerstag ab 5:30 Uhr bis 21:00 Uhr, freitags von 5:30 Uhr bis 2:00 Uhr, samstags von 8:00 Uhr bis 2:00 Uhr und am Sonntag von 8:00 Uhr bis Mitternacht. Alle bekannten VGI-Tickets und das Bayern-Ticket können für die Fahrt mit dem Rufbus verwendet werden. Wer ein Ticket im Bus kaufen möchte, kann direkt beim Fahrer zahlen. Für alle Fahrgäste ab 14 Jahren kostet eine Fahrt, unabhängig von der zurückgelegten Strecke, 1,50 €.

VGI-Flexi wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (gemäß der Förderrichtlinie
„Modellprojekte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehr“) im Rahmen des Modellprojekts
VGI newMIND gefördert. Bis Ende 2024 unterstützen das Bundesministerium für Digitales und
Verkehr, BMDV, und der Projektträger Bundesamt für Güterverkehr, BAG, unter dem Titel „VGI
newMIND“ insgesamt 54 Einzelmaßnahmen.

 

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Nach der InnoTrans: Wie steht es um die Zukunft von On-Demand-Mobilität?

InnoTrans booth

Die InnoTrans 2022 liegt jetzt nun schon fast eine Woche hinter uns. Zeit zu reflektieren, welche Eindrücke wir mitgenommen haben. Wie steht es um den öffentlichen Verkehr und was sind die Themen, die Mobilitätsakteure beschäftigen sollten, um Fahrgäste (auch) in Zukunft für den ÖPNV zu begeistern.

On-Demand Angebote: Potential für den öffentlichen Personentransport

Die Siemenstöchter Hacon, eos.uptrade, Sqills und Padam Mobility waren als Einheit auf dem Siemensstand vertreten, um innovative Ansätze und technologische Fortschritte für den öffentlichen Transport vorzustellen. Es wurde besonders klar, dass Transportleistungen holistisch und intermodal gedacht werden müssen und dass die Entwicklung des Schienenverkehrs Hand in Hand mit der Entwicklung des öffentlichen Straßenpersonenverkehrs umgesetzt werden sollte. Nur auf diese Weise kann es gelingen, den ÖPNV als Mobilitätsalternative für eine breite Nutzerschaft attraktiv zu gestalten.

Hacon´s Head of Shared Mobility & Partnerships Gerd Overbeck sprach in seinem Vortrag im Rahmen der VDB-Zukunftswerkstatt über die Chancen, die von einer engen Verknüpfung von Straße und Schiene ausgehen. Der On-Demand-Service „SALÜ“, den Hacon und Padam Mobility im Frühjahr dieses Jahres in dem Schweizer Ort Wil an den Start gebracht haben, schafft genau das. Der von Padam Mobility entwickelte Algorithmus kalkuliert die Fahrten und Auslastungen, damit die Nutzer passend zu den Ankunfts- oder Abfahrtszeiten ihrer Züge am Bahnhof ankommen bzw. von diesem abfahren können. Auf diese Weise hat sich ein verlässlicher Fahrtdienst etabliert, der die Schiene stärkt und es den Anwohnern ermöglicht,  das eigene Auto Zuhause stehen zu lassen.

Das Beispiel Wil liefert ein sehr eindrucksvolles Bild davon, wie On-Demand-Angebote das die intermodale Reisekette und damit das öffentliche Verkehrsnetz stärkt. Und genau darum sollte es bei der Einführung von On-Demand Diensten gehen: die vorhandene Infrastruktur zu ergänzen, anstatt mit festen Fahrdiensten zu konkurrieren. Möglich wird dies durch anpassbare Servicekonfigurationen, die vor Einführung eines On-Demand Dienstes für jedes Gebiet und jeden Anwendungsfall individuell abgestimmt werden.

Lücken schließen

Die gemeinsame Dialogstation von Padam Mobility und Hacon stand unter dem Motto „Mit On-Demand-Transport Lücken im Verkehrsnetz schließen“ – eine Aufgabe die sehr viele Mobilitätsakteure, die an den Stand kamen, beschäftigte. Besonders in ländlichen Gebieten ist es schwer, ein hochfrequentiertes Nahverkehrsangebot aufrechtzuhalten. Hier geht es weniger um die Frage, wie eine Flotte angetrieben werden sollte, als vielmehr darum, ob überhaupt ein Transportdienst eingeführt bzw. fortgesetzt werden kann.

Feste Buslinien verkehren häufig leer, was in der Regel nicht daran liegt, dass kein Bedarf an Transportmöglichkeiten besteht, sondern dass der Service nicht an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst ist. Viele der von Padam Mobility und Hacon eingeführten On-Demand Services zeigen, dass die Zahl der Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel steigt, sobald diese die Möglichkeit haben, diese nach ihrem Bedarf zu nutzen.

Städte und Gemeinden sollten sich allerdings über den Mehrwert der Dienste zuvor genau im Klaren sein. In Gebieten, in denen das Verkehrsnetz ohnehin sehr gut ausgebaut ist, beispielsweise in urbanen Räumen, machen On-Demand-Dienste häufig weniger Sinn. Ländliche und peri-urbane Regionen hingegen, in denen das Auto häufig das einzig verlässliche Verkehrsmittel ist, sind meist ideale Einsatzgebiete. Hier können On-Demand-Verkehre die „Lücke schließen“, Nutzer also beispielsweise zum nächsten Bahnhof bringen, von wo sie aus weiter mit der Bahn zu ihrem Zielort fahren können. Auch zu Nebenzeiten kann es sich für Verkehrsbetreiber rentieren Fahrten nur noch auf Abruf anzubieten. Auf diese Weise werden für Betreiber wichtige Ressourcen eingespart und Nutzer verbringen weniger Zeit im Fahrzeug.

Hand in Hand zum Ziel

Das Fahrgasterlebnis stand auf der InnoTrans im Vordergrund. Denn die technologischen Fortschritte und innovativen Ideen helfen nur, wenn sie auch beim Kunden ankommen. Die Paneldiskussion der VDB-Zukunftswerkstatt machte genau dies deutlich: Die Industrie muss Hand in Hand arbeiten, um das übergeordnete Ziel Kundenzufriedenheit und Usability zu erreichen. Innovationen junger Unternehmen helfen traditionellen Firmen zukunftsfähig zu bleiben, indem sie auf Bedürfnisse aufmerksam machen und gleichzeitig Lösungen anbieten. Eine Zusammenarbeit ist somit nicht nur für die Industrie wichtig, sondern bringt die gesamte Branche weiter.

Als Teil der Siemens Mobility Software Familie wissen wir um die Stärke eines solchen Zusammenschlusses. Der Markt wird sich in zwei Jahren, wenn die InnoTrans wieder ihre Türen öffnet, stark weiterentwickelt haben und wir werden diese Entwicklung maßgeblich mitgestalten.

 

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Padam Mobility stärkt seine Präsenz in Europa – neue On-Demand-Projekte und der Umzug in ein neues HQ in Paris

Présence europe

Padam Mobility führt seine nationale und internationale Entwicklung fort. In den letzten Monaten hat das Unternehmen mehrere neue On-Demand-Projekte erfolgreich an den Start gebracht. Auch intern wächst Padam Mobility stetig, weshalb das Unternehmen nun in ein größeres Büro im Herzen von Paris umzieht.

Erfolgreiche On-Demand-Projekte über Ländergrenzen hinweg

Insbesondere in Frankreich kann Padam Mobility seine Führungsposition als Anbieter von On-Demand-Mobilität weiter ausbauen. Im Juni 2022 wurde in der Region Rodez (Aveyron) mit den Betreibern Agglobus und Ruban Bleu ein erstes On-Demand-Projekt gestartet. Partner in diesem Projekt ist die Stadt Rodez, die mit Agglobus TPMR einen neuen Service für Personen mit eingeschränkter Mobilität anbietet. Ein weiterer On-Demand-Service, Roissy’Lien, wurde im August in Roissy en Brie in der Nähe von Paris eingeführt.

Im September 2022 kommen die Städte Blagnac (Haute-Garonne) und Cognac (Charente) sowie die Regionen Pays de Gex (Ain) und Argentan (Orne) hinzu. Außerdem ist Padam Mobility einer der Technologiepartner des EU-geförderten AVENUE-Projektes. Im Rahmen dieses Projektes, wird in Lyon der Betrieb von autonom fahrenden On-Demand Shuttlebussen getestet. Der Service, der unter dem Namen OL Vallée läuft, ist zunächst von Mai bis Oktober 2022 im Einsatz.

Aber auch außerhalb Frankreichs tut sich einiges. Seit Juni 2022 gibt es den neuen On-Demand-Service VGI Flexi im Großraum Ingolstadt, der von dem Verkehrsunternehmen Hengl Reisen betrieben wird. Das Gebiet, das von diesem neuen Service bedient wird, umfasst Beilngries, Kinding und Plankstetten.

In Großbritannien wurde der NovusFlex-Service in Leicester eingeführt: ein von Drummond Estate finanziertes und von Vectare betriebenes Projekt. Dieser Service ermöglicht es den Einwohnern von New Lubbesthorpe, sich flexibel fortzubewegen und wichtige Verkehrsknotenpunkte wie Bahnhöfe zu erreichen.

Unsere jüngsten Implementierungen stärken nicht nur unsere Führungsposition als Anbieter von intelligenten On-Demand-Lösungen, sondern bestätigen auch, dass Padam Mobility von seinen Kunden als echter Vertrauenspartner angesehen wird. Unsere Experten stellen den Verkehrsbetrieben und Kommunen ihr profundes Wissen zur Verfügung, um gemeinsam mit ihnen nachhaltige Mobilitätslösungen zu entwickeln. Lösungen, die vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Rezession besonders wichtig sind.“

Grégoire Bonnat, CEO von Padam Mobility

Treffen Sie uns auf diesen Veranstaltungen 

Die Teams von Padam Mobility werden in den kommenden Wochen und Monaten auf vielen Veranstaltungen in ganz Europa anzutreffen sein. Kommen Sie gerne an unseren Ständen vorbei!

Ein neues Headquarter im Herzen von Paris 

Padam Mobility’s neuer Standort befindet sich seit Kurzen im 8. Arrondissement im Madeleine-Viertel in Paris. Das Architekturbüro Yemanja wurde für die Gestaltung der Büroräume mit an Board geholt. Ziel war es, einen Ort zu schaffen, der nicht nur eine gute Arbeitsatmosphäre ermöglicht, sondern gleichzeitig Teamarbeit und Austausch fördert. Für die Ausstattung wurden Upcycling-Möbel oder Möbel aus lokaler Produktion bevorzugt. Dieser neue „Corporate Hub“ bietet dem wachsenden Unternehmen nun ideale Voraussetzungen, seine Kultur und Werte fest zu verankern. 

Bureaux
Das Team wächst weiter  

Padam Mobility ist weiterhin auf der Suche nach starken Talenten, die die spannenden und herausfordernden Projekte ihrer Kunden bestmöglich umsetzen. Die verschiedenen Profile sollen dazu beitragen, die technische Exzellenz, Zuverlässigkeit und operative Qualität des Unternehmens zu gewährleisten. Padam Mobility sucht Projektmanager, Produktmanager, Entwickler, Ingenieure, UX-Designer und bietet zahlreiche Praktika an.

 

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Padam Mobilitytestet autonome On-Demand Fahrzeuge in Lyon 

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Padam Mobility und Hacon launchen Mobilitätsapp im Südwesten Frankreichs

LibéA App

PRESSEMITTEILUNG

  • Regionale Fahrplanauskunft für Öffentlichen Verkehr und Bedarfsverkehr
  • App „libéA mobilités“ ermöglicht Zugriff auf Mobilitätsangebote im Raum Albi

Paris / Hannover, Juli 2022. Die Unternehmen Padam Mobility (Paris) und Hacon (Hannover) haben für den Ort Albi und Umgebung im Südwesten Frankreichs eine Mobilitätsapp entwickelt, die das gesamte Mobilitätsangebot in der Region abbildet.

Vor dem Hintergrund des wachsenden Mobilitätsangebots und der veränderten Nutzungsgewohnheiten hat die Communauté d’agglomération de l’Albigeois eine neue, regionsweite Marke für ihre Mobilitätsangebote eingeführt: libéA. Diese neue Marke steht für das Bestreben, die Menschen in der Region von einer nachhaltigen und verantwortungsbewussten Mobilität zu überzeugen. Dafür soll das Verkehrsangebot koordiniert werden, um Reisen für Fahrgäste auch intermodal zu erleichtern.

libea
Das Logo der neuen LibéA mobilité App

Direkt erkennbar wird der neue Markenkern in der neuen App libéA mobilités, die von den Unternehmen Hacon und Padam Mobility entwickelt wurde und nun seit Ende Juni verfügbar ist. Nutzer der libéA-App profitieren von einem nahtlosen Reiseerlebnis. Um von A nach B zu kommen, werden anhand der vorhandenen Daten der Verkehrsbetriebe die optimalen Reiseverbindungen angezeigt – unter Einbeziehung der verschiedenen Verkehrsmodi vor Ort. Die Basis bildet das Angebot des Öffentlichen Verkehrs in der Region. Gibt es für Teilstrecken keine zeitlich und räumlich sinnvollen ÖV-Verbindungen, werden in der App die Bedarfsverkehre angezeigt, die hier schon zahlreich vorhanden sind. Geeignete Fußwege und Fahrradrouten sind ebenso integriert. So erhalten Fahrgäste die jeweils optimale Verbindung – vom ersten bis zum letzten Kilometer ihrer Reise.

Die App ist ein sichtbares Zeichen der neuen Mobilitätsidentität im Raum Albi und ermöglicht Fahrgästen die einfache Ermittlung ihres optimalen – und sofern sinnvoll: intermodalen – Reiseweges.

 

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Padam Mobility testet autonome On-Demand-Fahrzeuge in Lyon

OL Vallee

PRESSEMITTEILUNG

Im Rahmen des EU-finanzierten AVENUE Projekt, das autonome Shuttlebusse in 4 europäischen Städten, darunter Luxemburg, Genf und Kopenhagen, versuchsweise einführt, wurde Padam Mobility als vertrauenswürdiger Technologiepartner für die Region Lyon mit ins Boot geholt. Seit Mai 2022 können Nutzer Fahrten mit dem autonomen Shuttle-Service namens OL Vallée A la Demande buchen.

In der Anfangsphase verkehren zwei autonome Shuttlebusse zwischen der Straßenbahnhaltestelle Décines Grand Large und dem Groupama-Stadion auf einer Gesamtfläche von 0,5 km² (siehe Abbildung). Bisher bestanden an dieser Stelle kaum Möglichkeiten, Besucher mit dem öffentlichen Transportnetzwerk zu verbinden, die autonomen Shuttlebusse sollen daher dafür sorgen, dass Besucherströme reibungslos von A nach B transportiert werden können. Zudem ist es möglich, die autonomen Shuttles in einem free-floating-Modell, also ohne festen Linienplan, auf dem Stadioncampus zu nutzen.

Bereits seit 2016 testet Keolis autonom fahrende Shuttles in Lyon und will nun mit Padam Mobility die Nutzerfreundlichkeit die nächste Stufe bringen. Als Spezialist für On-Demand-Technologie, wird es Padam Mobility den Nutzern ermöglichen, die Shuttles bequem per App zu ordern und ihren Status live zu verfolgen.

In der ersten Testphase verkehrt der Service jeden Tag von 11:50 Uhr bis 19:45 Uhr. Nach einer kurzen Sommerpause soll der Service im September wieder aufgenommen werden.

AV Lyon
Bediengebiet des neuen AV-Dienstes „OL Vallée A la Demande“.

 

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Mit VGI-Flexi startet Padam Mobility weiteres On-Demand-Projekt im Süden Deutschlands

VGI Flexi

Anfang Juni ist der neue On-Demand-Service VGI-Flexi in Beilngries bei Ingolstadt an den Start gegangen. Ein Teil des Projektteams von Padam Mobility war an diesem besonderen Tag live vor Ort, um die ersten Fahrten der nagelneuen Minibusse miterleben zu können. So viel sei verraten: Der Auftakt war ein voller Erfolg.

Bei bestem Wetter eröffnete Helmut Schloderer, Bürgermeister von Beilngries, in einer feierlichen Rede den neuen VGI-Flexi On-Demand Service. Hinter ihm auf dem Beilngrieser Kirchplatz die zwei neuen Minibusse mit VGI-Flexi-Aufdruck, die pünktlich zur Mittagszeit ihre ersten Fahrgäste erwarteten. Neben Padam Mobility waren Vertreter der Politik, wie Landrat Alexander Anetsberger, das Projektteam des VGI (Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt) und auch Abt Beda Maria Sonnenberg, der sich ganz besonders über die Einbindung des Klosters Plankstetten in das VGI-Flexi Bediengebiet freute, vor Ort.

Padam Mobility und Hacon stellen die Software des neuen On-Demand-Projekts

Den Zuschlag für das Projekt erhielten Padam Mobility und Hacon, beide Tochterunternehmen der Siemens AG und Teil ihrer Business Unit „Siemens Mobility Software“. Die Flexibilität der Lösung sowie die Expertise und Kompetenz der verschiedenen Teams, konnten in der Ausschreibung überzeugen. Nach Pfaffenhofen ist Beilngries bereits die zweite Region in Bayern, die ihr öffentliches Verkehrsangebot mit Unterstützung der Siemens Töchter digitalisiert.

Den Menschen in Beilngries und Umgebung stehen ab sofort zwei Minibusse zur Verfügung, die sie nach Belieben per App, Callcenter oder per Website buchen können. Dabei sind die Busse „frei“ unterwegs, das heißt, sie folgen keiner bestimmten Linie, sondern richten sich nach den vorliegenden Fahrtwünschen der Nutzer. Durch den Einsatz von intelligenten Algorithmen werden Fahrten mit ähnlichen Routen im gleichen Fahrzeug gebündelt, so werden nur Haltepunkte angefahren, an denen Nutzer zu- oder aussteigen möchten. Anders als bei einem regulären Linienverkehr werden Leerfahrten und Umwege also deutlich reduziert, wobei Nutzer viel weniger Zeit zum gewünschten Zielort benötigen.

Einstiegsmöglichkeiten sind im gesamten Gebiet verteilt, insgesamt gibt es derzeit etwa 70 Haltestellen, die jeweils mit einem VGI-Flexi-Schild gekennzeichnet sind. Aussteigen können Fahrgäste an beliebigen Punkten, die mit dem jeweiligen Fahrer abgestimmt werden. Neben Beilngries und seinen Ortsteilen werden auch der Ort Kinding und das Kloster in Plankstetten angefahren. Alle Haltestellen sind hier auf der offiziellen Website von Beilngries aufgelistet.

Ein Mobilitätsservice für die Zukunft

Dieses erste On-Demand-Projekt im Landkreis Eichstätt stellt für die Region einen wichtigen Schritt in Richtung Verkehrswende dar. Mehrmals wird während der Eröffnungsfeier betont, wie wichtig der Start des VGI-Flexi Service ist – nicht nur für Beilngries und Umgebung, sondern für das gesamte VGI-Einzugsgebiet. Sollte der Service gut angenommen werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass er auf weitere Orte ausgeweitet wird, so profitieren nicht nur ältere oder junge Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, um mobil zu sein, sondern auch Pendler oder Gelegenheitsnutzer.

Das Beilngrieser Beispiel zeigt, dass es gerade in Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte wichtig ist, einen zuverlässigen und für alle zugänglichen Transportservice einzurichten, um Menschen von der Attraktivität öffentlicher Verkehrsmittel zu überzeugen und ihnen zu zeigen, dass ‚mobil sein‘ auch ohne das private Auto möglich ist.

Schon jetzt, wenige Wochen nach Einführung des VGI-Flexi, lässt sich erkennen, dass der neue Mobilitätsservice ankommt. Am 15.06. wurde der 1.000 Fahrgast begrüßt, aktuell (28.06.) zählt der Service 2.235 Fahrgäste. 

 

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STO (Kanada) verlängert ihren On-Demand-Service von Padam Mobility in den Gebieten Buckingham und Masson-Angers

STO à la demande

Gatineau, 15. Juni 2022 – Die Verkehrsgesellschaft von Outaouais (Société de transport de l’Outaouais, STO) freut sich mitzuteilen, dass der On-Demand-Transportservice für lokale Fahrten in den Bezirken Buckingham und Masson-Angers für ein zweites Jahr in Folge verlängert wird – gerade  rechtzeitig zum Start der Sommersaison, der Öffnung der Straßencafés und anderen sommerlichen Events. Somit können die Bewohner dieser Bezirke neben dem regulären Busnetz und aktiven Verkehrsmitteln auch weiterhin den STO-On-Demand-Service nutzen.

Edmond Leclerc, Stadtrat des Bezirks Buckingham, Mitglied des STO-Vorstands und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs, betont:

Es ist schön zu sehen, dass dieser flexible Service weitergeführt wird. Der STO On-Demand-Service wurde nach den Mobilitätsbedürfnissen unserer Gemeinde konzipiert und entwickelt. Mit der Verbesserung des Nahverkehrs erleichtern wir den Zugang zu Arbeitsplätzen und lokalen Dienstleistungen, unterstützen unsere Händler und fördern den regionalen Einkauf, tragen zur Revitalisierung unserer Stadtviertel bei und verbessern die soziale Integration. Diese Aspekte waren auch der Kern des Pilotprojekts.“

Diese weitestgehend isoliert liegenden Gebiete waren ideal, um den ersten On-Demand-Fahrdienst in Gatineau einzurichten und zu testen. Trotz der Pandemie wurden seit dem Start am 21. Juli fast 7000 Fahrten durchgeführt, erläutert der Generaldirektor der STO, Patrick Leclerc.

Die Reisegewohnheiten haben sich in den letzten zwei Jahren ständig verändert. Daher müssen wir uns anpassen und die Dinge neu denken. Ein solcher Service ist eine zusätzliche Option in unserem Mobilitätsportfolio. Mit dieser Art von Transportservice denken wir bereits an die Mobilität von morgen, um den Bedürfnissen der Menschen in ganz Gatineau besser gerecht zu werden.“

Einige interessante Fakten:
  • Kundenzufriedenheit:
    • Durchschnittliche Bewertung des Service: 4,95 von 5 Punkten;
    • Durchschnittliche Bewertung der Fahrer: 4,95 von 5 Punkten;
  • 91% der Fahrten werden über die von Padam Mobility entwickelte mobile App, 6% über das von STO betriebene Callcenter und 3% über die Website sto.ca gebucht;
  • Nach der Lockerung der Gesundheitsmaßnahmen und der Wiederaufnahme der Aktivitäten wurden im Mai 1046 Fahrten durchgeführt, die von STOs Subunternehmer Taxi Loyal durchgeführt wurden;
  • STO On-Demand bleibt ein kollektiver Transportdienst:
    • 41% der Fahrgäste wurden im Mai dieses Jahres mit anderen Fahrgästen gebündelt;
    • Das Konzept des Ein- und Aussteigens an der Haltestelle bleibt bestehen, und nur körperlich oder visuell beeinträchtigte Personen, die autonom unterwegs sind, haben Anspruch auf den Tür-zu-Tür-Service;
    • Es gelten die gleichen Tarife wie im gesamten öffentlichen Verkehrsnetz, außerdem ist der STO-On-Demand-Service in allen Multi-Smartcard-Abonnements inbegriffen.

Zur Erinnerung: In Quebec bieten derzeit nur das Réseau de transport de Longueuil (RTL), Exo und das Réseau de transport de la Capitale (RTC) einen On-Demand-Transportservice an. Die STO ist stolz darauf, mit dem ersten zugänglichen On-Demand-Transportservice in Québec und der ersten Integration eines solchen Services in die Transit-Anwendung zu den Pionieren in diesem Bereich zu gehören.

 

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SALÜ! Hacon und Padam Mobility und starten erstes gemeinsames On-Demand-Projekt in der Schweiz

salu app
  • Neuer On-Demand-Service für BUS Ostschweiz AG
  • SALÜ-App technisch realisiert durch Hacon und Padam Mobility
  • Bereits fünftes implementiertes Vorhaben für Bedarfsverkehre im DACH-Raum für die Siemens Mobility-Töchter mit insgesamt über 2 Millionen gebuchten Fahrten

Mit SALÜ ist im März ein On-Demand-Angebot des schweizerischen Betreibers BUS Ostschweiz AG für die Stadt Wil an den Start gegangen. Nutzern stehen für Auskunft und Buchung des Service eine Webapp sowie IOS- und Android-Apps zur Verfügung. Deren technische Umsetzung erfolgte durch Padam Mobility und Hacon. Die beiden Siemens-Töchter haben mit SALÜ binnen weniger Monate bereits das fünfte Bedarfsverkehrsprojekt im DACH-Raum umgesetzt.

Das neue Angebot dient am Abend ab 20 Uhr den Bewohnern und Bewohnerinnen in Wil, Wilen, Bronschhofen, und Rossrüti zum einen als flexibler Zu- und Abbringer zum Bahnhof, der sich am Zugfahrplan orientiert. Zum anderen stehen über 100 virtuelle Haltestellen im Stadtgebiet zur Auswahl, von oder zu denen Fahrten gebucht werden können. Nutzer können in der SALÜ-App ihre gewünschte Fahrt suchen, buchen und direkt bezahlen. Wie beim zuvor eingesetzten Wiler Abendtaxi ist ein ÖV-Ticket nötig, auf das ein Zuschlag für das Angebot berechnet wird.

Andreas Deterling, Leiter Angebot und Entwicklung BUS Ostschweiz AG:

Mit SALÜ wird die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Will signifikant gesteigert. Wir verknüpfen mit dem Angebot Komfort und Nachhaltigkeit – die App berechnet, welche Fahrgäste wann und wo zusteigen können und ermittelt die schnellsten Verbindungen.“

Gerd Overbeck, Lead New Mobility bei Hacon, sieht in On-Demand-Verkehren eine sinnvolle Ergänzung für den öffentlichen Nahverkehr:

Bedarfsverkehre unterstützen vorhandene ÖV-Angebote am besten, wenn der Übergang von einem auf das andere Transportmittel reibungslos funktioniert. Deshalb setzen wir mit unserem Partner Padam Mobility auf komfortabel zu bedienenden Mobilitäts-Apps, die im besten Sinne des Plan, Book, Pay & Travel-Ansatzes die Nutzung von Bedarfsverkehren so einfach wie möglich machen.“

Padam Mobility und Hacon mit weiteren On-Demand-Projekten im DACH-Markt erfolgreich

Neben dem neuen On-Demand-Service „SALÜ“ in der Schweiz, bauen Padam Mobility und Hacon ihre Marktposition weiter aus. In den vergangenen Monaten haben die Unternehmen in drei deutschen Regionen On-Demand-Angebote eingeführt: In Höxter fährt der On-Demand-Service „Holibri“ auf vier Routen, in Hürth bei Köln bedient der Service „Hüpper“ Randbezirke, die bisher nur unzureichend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden wurden und mit dem Expressbus Pfaffenhofen können sich die Nutzer individuell im Stadtgebiet fortbewegen.

In den kommenden Monaten werden weitere Projekte, etwa im Raum Ingolstadt, hinzukommen. Die gewonnenen Erfahrungen und das Feedback der Fahrgäste macht deutlich, dass On-Demand-Mobilität eine sehr wichtige Komponente in der regionalen Mobilitätsversorgung darstellen kann. Besonders für ländliche- und Randgebiete bieten die Lösungen von Padam Mobility und Hacon echten Mehrwert und ermöglichen den Bewohnern und Bewohnerinnen einen nahtlosen Transport, ohne auf ein eigenes Auto angewiesen zu sein. Dazu wird es Städten oder Kommunen ermöglicht, ihre ÖPNV-Angebote effizienter und ressourcensparender bereitstellen zu können.

 

Über Padam Mobility und Hacon

Unter dem Motto „Combined Power for Mobility“ bieten Siemens Mobility, Hacon, eos.uptrade, Bytemark, Padam Mobility und Sqills ein einzigartiges Ökosystem digitaler Services und Lösungen. Von der Reiseplanung über Fahrgastkommunikation, Mobile Ticketing, Bezahlung und Reservierung, Mobility as a Service (MaaS)-Lösungen bis hin zu Flottenmanagement, Fahrplanerstellung und Mobility Data Analytics – ein umfangreiches Produktportfolio für die komplexen Themen der Mobilitätsbranche bietet die besten Voraussetzungen für höchsten Fahrgastkomfort.

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