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Neuigkeiten von Padam Mobility

Ein Blick zurück auf den MaaS Day 2024 in Frankfurt: Gemeinsam in die Zukunft der Mobilität

Woman is speaking in front of public

Am 14. März versammelten sich viele Akteure der Mobilitätsbranche zum MaaS Day in Frankfurt am Main. Das Event wurde von Siemens Mobility und seinen Tochterunternehmen Hacon, eos.uptrade und Padam Mobility organisiert.

Kunden, Interessenten und Partner sowie führende Verkehrsberater und Vordenker aus dem Bereich der Mobilität waren eingeladen, um gemeinsam die neuesten Produktentwicklungen, Zukunftsvisionen und MaaS-Kollaborationen zu erkunden.

Doch bevor wir uns in die Details dieses ereignisreichen Tages vertiefen, werfen wir einen Blick auf das Fundament dieses Mobilitätskonzepts:

Was genau verbirgt sich hinter MaaS?

MaaS, kurz für Mobility-as-a-Service, strebt danach, sämtliche Mobilitätsoptionen in einer einzigen App zu vereinen, um den Nutzern ein nahtloses Reiseerlebnis zu ermöglichen. Von der Planung über die Buchung bis hin zur live verfolgbaren Nutzung verschiedenster Verkehrsmittel – private wie öffentliche – bietet MaaS eine integrierte Plattform für die gesamte Reise.

In diesem komplexen Ökosystem treffen unterschiedliche Akteure mit verschiedenen Perspektiven zusammen, die alle Einfluss auf die nahtlose Integration haben. Der MaaS Day bot eine großartige Gelegenheit für den Austausch von Ideen und die Gewinnung neuer Einblicke in die Zukunft dieses Bereichs.

Ein Blick auf die Höhepunkte des MaaS Day 2024



Ein fesselnder Teil der Veranstaltung waren die Keynotes renommierter Experten wie Dr. Olga Nevska, CEO von Telekom Mobility Solutions, die zur Zusammenarbeit aller Partner aufrief, um eine echte MaaS-Revolution zu verwirklichen. Ebenso inspirierend war die Präsentation von Dirk Esters, COO von HAFAS bei Hacon, der die Möglichkeiten aufzeigte, wie MaaS den öffentlichen Nahverkehr stärken kann.

In einer Panel-Diskussion trafen wichtige Akteure aufeinander, um die grundlegenden Fragen rund um die Notwendigkeit von MaaS zu erörtern. Dabei wurden die Erwartungen und Bedürfnisse der Nutzer eingehend beleuchtet und die Bedeutung von Kollaboration als zentrale Komponente betont. Diese Diskussion bot einen Einblick in die Vielschichtigkeit von MaaS und verdeutlichte die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Herangehensweise, um die Mobilität der Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Zu den Höhepunkten des Events gehörten die Breakout-Sessions, bei denen die Teilnehmer die Wahl zwischen sechs verschiedenen Themen hatten, die sich intensiv mit MaaS auseinandersetzen.

Eine dieser Sessions, geleitet von Padam Mobility, diskutierte die Anforderungen und Zukunftsperspektiven der On-Demand-Mobilität im Kontext von MaaS. Durch anregende Diskussionen und vielfältige Blickwinkel erhielten wir neuen Input und Einblicke in die Gestaltung einer kundenorientierten und nahtlosen intermodalen Reisekette.

Aus dem MaaS Day ging klar hervor, dass die Zusammenarbeit und das gemeinsame Bewältigen von Herausforderungen im Fokus stehen sollten. Es gilt, das Gesamtsystem holistisch zu betrachten und sich den kommenden Aufgaben als Einheit zu stellen.

Die Kernbotschaften des Events hallen nach:

  • On-Demand-Mobilität und andere Mobilitätsdienste stärken den öffentlichen Nahverkehr.
  • Minimierung der Komplexität ist entscheidend.
  • Kommerzielle und rechtliche Fragestellungen müssen berücksichtigt werden.
  • Die Reise hat bereits begonnen – je früher man einsteigt, desto besser.

Weitere Einblicke zum MaaS Day 2024 erhalten Sie hier.

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Die Region Pays de Gex führt Padam Mobility Technologien ein

Valley

Der Service bedient sowohl den Norden als auch den Süden der Region Gers und hat einige Haltestellen im schweizerischen Kanton Genf. Die aktuelle Fahrzeugflotte besteht aus drei Fahrzeugen. Seit Dezember 2023 haben die Bewohner der Gemeinden der Agglomerationsgemeinschaft Pays de Gex die Möglichkeit, ihre Fahrten über das Callcenter, die Website oder die mobile App zu buchen.

Welche Probleme wurden im Pays de Gex angegangen?

Im Pays de Gex sehen sich die Gemeinden mit einer wachsenden Bevölkerung konfrontiert. Im Jahr 2023 erreichte die Einwohnerzahl die Marke von 100.000. Der Zuzug neuer Erwerbstätiger erfordert eine Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs, um die städtischen und vorstädtischen Gebiete besser zu verbinden.

Um den Bedürfnissen ihres Gebiets gerecht zu werden, hat sich die Communauté d’Agglomération du Pays de Gex (Gemeindeverband dieser Region) für die Softwarelösung Padam Mobility entschieden. Unsere Lösung basiert auf fortgeschrittenen Algorithmen und künstlicher Intelligenz. Sie optimiert die Fahrgastrouten und ergänzt die anderen öffentlichen Verkehrsmittel außerhalb der Hauptverkehrszeiten, indem sie ein Zubringersystem aus schwach besiedelten Gebieten nutzt. Auf diese Weise gewährleisten diese Technologien eine bessere Kontrolle der Betriebskosten und mehr Flexibilität für die Nutzer.

Interaktive Karte zur Beschreibung der DRT-Verkehrsgebiete in der Pays de Gex

 

Der neue Dienst erleichtert den Einwohnern von Echenevex beispielsweise die Fahrt in den Norden oder Süden des Pays de Gex. Dank des On-Demand Service haben sie nun einen direkten Zugang zum Bahnhof La Plaine.

 

Wie funktioniert der DRT-Service?

Das Verkehrsunternehmen AIT Mobilité betreibt den DRT-Service, der sich insbesondere an Personen mit eingeschränkter Mobilität richtet.
Die Nutzer können bis zu 15 Tage im Voraus über die App Pays de Gex TAD (iOS oder Android) oder auf tad.paysdegexagglo.fr buchen. Der Dienst verkehrt montags bis freitags von 6.30 Uhr bis 19.30 Uhr und samstags von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Während der Hauptverkehrszeiten (7.00-9.00 Uhr und 16.30-18.30 Uhr) ist es ratsam, im Voraus zu reservieren, da der Verkehr eingeschränkt ist. Telefonische Reservierungen sind von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr unter der Nummer 04 51 26 24 22 möglich. Außerhalb dieser Zeiten ist die Online-Buchung weiterhin möglich.

Über Padam Mobility

Seit 2014 bietet Padam Mobility digitale On-Demand-Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr an. Seit Mai 2021 ist das Unternehmen mit Sitz in Paris eine Tochtergesellschaft von Siemens Mobility. Unser Ziel ist es, Vorstädte und ländliche Gebiete zu reformieren und einen besseren Zugang zu Mobilitätsdienstleistungen für alle zu ermöglichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, bietet Padam Mobility eine Software-Suite mit intelligenten und flexiblen Lösungen an. Diese ermöglichen eine bessere Anpassung der öffentlichen Verkehrsdienste an die tatsächliche Nachfrage, insbesondere in dünn besiedelten Gebieten. Unsere Anwendungen, Simulations- und Managementschnittstellen sind auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten, darunter Verkehrsbetriebe, Organisationsbehörden und Privatunternehmen. Gleichzeitig berücksichtigen sie die Interessen der Nutzer und Regionen.

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RSAG-Flex: Neuer On-Demand Service revolutioniert Mobilitätsmöglichkeiten zu Randzeiten in Rostock

Anfang Februar gelang in Rostock ein zukunftsweisender Schritt hin zu einer flexibleren öffentlichen Mobilität: Die RSAG (Rostocker Straßenbahn AG) hat ihren neuen On-Demand-Service RSAG-Flex offiziell eingeführt.

Padam Mobility stellt das Hintergrundsystem, bestehend aus Buchungsschnittstellen für die Nutzerinnen und Nutzer sowie die Managementoberfläche für einen reibungslosen Betrieb und Steuerung des Services. Der innovative Bedarfsverkehr, anfangs auf der östlichen Seite der Warnow verfügbar, bietet den Nutzerinnen und Nutzern eine bequeme Möglichkeit, sich in den Abendstunden zu ihrem Zielort zu bewegen. Die sogenannte “Free-Floating Konfiguration” sorgt dafür, dass die Fahrer nicht von einer fixen Route und Zeiten abhängig sind, sondern nur die Haltestellen anfahren, an denen Fahrgäste ein- oder aussteigen möchten.

RSAG Flexi Rostock Karte
Foto: Rostocker Straßenbahn AG

Die Buchungen für RSAG-Flex können einfach über die RSAG-Flex App vorgenommen werden. Nutzerinnen und Nutzer haben die Möglichkeit, ihre Fahrten bis zu sieben Tage im Voraus oder mindestens 3 Minuten vor der gewünschten Abfahrtszeit zu buchen. Der Service zielt hauptsächlich auf die Abendstunden ab und ist von Montag bis Freitag zwischen 20:00 und 01:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 18:00 bis 01:00 Uhr verfügbar.

Alle 200 Meter befinden sich virtuelle Haltestellen, wodurch Nutzerinnen und Nutzer bequem Abhol- und Zielpunkte in ihrer Nähe festlegen können. Der von Padam Mobility entwickelte Algorithmus berechnet in Echtzeit die effizienteste und schnellste Route, was den öffentlichen Nahverkehr in den Abendstunden deutlich attraktiver macht.
Die RSAG-Flex-Flotte umfasst insgesamt drei elektrisch betriebene Fahrzeuge. Diese tragen nicht nur zur nachhaltigen Entwicklung der Region bei, sondern markieren auch einen weiteren Schritt für die RSAG in Richtung eines zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehrs.

Der Service kann mit den gängigen Tickets aus dem Verbundtarif, einschließlich des Deutschlandtickets, genutzt werden. Pro Fahrt und Person fällt zusätzlich ein Komfortzuschlag von 2€ an, der über die hinterlegten Zahlungsoptionen PayPal, Kreditkarte sowie alsbald per SEPA-Lastschriftverfahren bezahlt werden kann.

Die Einführung des RSAG-Flex leitet eine neue Ära der Mobilität in Rostock ein, die gezielt auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger abgestimmt ist. Indem der Service speziell auf die Anforderungen der Abendstunden ausgerichtet ist, bietet er eine maßgeschneiderte Lösung für Pendler, Nachtschwärmer und alle, die auf das eigene Auto verzichten möchten oder nicht selbst fahren können. RSAG-Flex trägt somit dazu bei, den öffentlichen Nahverkehr insbesondere in den Rostocker Randgebieten erheblich zu verbessern.

Die Lösungen von Padam Mobility zielen darauf ab, das öffentliche Verkehrsangebot effektiv dort zu erweitern, wo die Nachfrage zu gering ist, um ein hoch frequentiertes Liniennetz wirtschaftlich betreiben zu können. Der flexible Bedarfsverkehr kann für die RSAG genau diese Lücke im Netz schließen und somit die Mobilität in der Region auf innovative Weise stärken. Das On-Demand-Angebot läuft als Pilotprojekt vorerst bis Ende 2024 und wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.

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Ein Rückblick auf ein bemerkenswertes Jahr: Das war Padam Mobility‘s 2023

Mit dem Abschied von einem weiteren Jahr ist es an der Zeit, einen Moment innezuhalten und die zurückliegende Reise, die 2023 war, zu reflektieren. Dieses Jahr war voller Herausforderungen, Triumphe und Momente, die unsere Organisation geprägt haben. Begleiten Sie uns auf einen retrospektive Fahrt, Monat für Monat, in der wir unsere Highlights des Jahres zusammenfassen.

Januar

Île-de-France-Mobilités verlängert Partnerschaft mit Padam Mobility um 4 Jahre

Die Erneuerung unserer Partnerschaft mit Île-de-France-Mobilités und dem erfolgreichen TAD IDFM Service Ende 2022 bescherte uns einen positiven Start ins neue Jahr. Das seit 2019 von uns betriebene On-Demand-Netzwerk ist heute das weltweit größte – ein Erfolg, den wir im kommenden Jahr mit aufregenden Projekten ausbauen wollen.

Regionaler DRT-Dienst des Verkehrsverbunds VGI wird erweitert 

Der VGI-Flexi Service, den wir seit Juni 2022 in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt betreiben, hat seine Reichweite in diesem Jahr deutlich ausgeweitet. Im Januar wurde bereits das dritte Bediengebiet in die App aufgenommen, was den Beginn einer nachhaltigen Erfolgsgeschichte für lokale On-Demand-Angebote markiert.

Februar

WeCommute, unterstützt von Padam Mobility, bietet intelligente Pendellösungen

Im Februar gaben wir unsere Partnerschaft mit WeCommute bekannt, einem Anbieter innovativer Transportlösungen, der Unternehmen dabei unterstützt, zugängliche, erschwingliche und bequeme Verkehrsmittel anzubieten. Der Spezialist für intelligentes Pendeln bietet eine flexible Flotte von Minibussen und Bussen, die von den intelligenten, bedarfsgerechten Transportalgorithmen von Padam Mobility angetrieben werden.

Ziad Khoury, Mitgründer von Padam Mobility, verlässt das Unternehmen nach neun Jahren

Ein Gesicht, das wir Padam Mobility sicherlich sehr vermissen, dennoch überwiegt die Dankbarkeit für all das, was Ziad für Padam Mobility erreicht hat. Wir wünschen ihm von Herzen alles Gute für seine Zukunft und freuen uns auf jedes Wiedersehen!  

März

UK Club Client in Birmingham

Die enge Zusammenarbeit und das Feedback unserer Kunden liegt uns sehr am Herzen. In März haben wir daher mit unseren Kunden in Großbritannien ein Treffen veranstaltet, bei dem wir über Wünsche, Kritik und die Zukunft der On-Demand-Services gesprochen haben. Diese Treffen sind sowohl für unsere Kunden, als auch für uns sehr wertvoll, um unser Produkt bestmöglich und zugeschnitten auf unsere Kunden weiterentwickeln zu können. 

April

Mobility Summit in Hannover

Ein besonderes Event fand in diesem Jahr in Hannover statt. Die Siemens Tochtergesellschaften Hacon, eos.uptrade und Padam Mobility luden Partner und Kunden zum Mobility Summit in Hacons Heimatstadt ein. Während der zwei ereignisreichen Tage wurden unter anderem Produktneuigkeiten, Zukunftsvisionen und MaaS-Kollaborationen vorgestellt. 

Mai

Webinar: Zugang zu ländlichen Busdiensten – Wie können wir Gleichberechtigung sicherstellen?

In diesem Webinar haben wir darüber gesprochen, wie der vom Hertfordshire County Council in Auftrag gegebene, vom DfT Rural Mobility Fund geförderte und 2021 eingeführte HertsLynx DDRT-Service erfolgreich einen Großteil der Bevölkerung bedient, sogar Bewohner in sehr ländlichen Gegenden. Unser Business Development Manager James West wurde von Alice Missler, Demand Responsive/Community Transport Team Leader beim Hertfordshire County Council, unterstützt. Matthew Clark, Associate Director, New Mobility bei Steer, moderierte das Webinar.

Padam Mobility stellt neuen On-Demand-Transport für die Landkreise Schweinfurt und Kitzingen vor

Anfang Mai startete ein neuer On-Demand-Service in Deutschland mit dem schönen Namen „callheinz“. Callheinz soll das öffentliche Verkehrsangebot der Region optimal ergänzen und wurde inzwischen auf ein weiteres Gebiet ausgeweitet. Die Testphase dieses Projekts ist auf fünf Jahre angesetzt.

Juni

Flexibles und umweltfreundliches Bedarfsverkehrsangebot „AktiVVo“ startet im Landkreis Augsburg

Und auch im Landkreis Augsburg ging ein neuer On-Demand-Service an den Start. Zunächst werden die Regionen Holzwinkel und Altenmünster, Roth- und Zusamtal vom neuen Service bedient. Ziel ist es, die ländlichen Regionen im Landkreis besser mit Transportangeboten zu versorgen und Menschen einfacher mit dem bestehenden öffentlichen Verkehr zu vernetzen.

5 Millionen Fahrten in nur vier Jahren durchgeführt 

Im Juni haben wir einen tollen Rekord geknackt – 5 Millionen durchgeführte Fahrten seit 2019. Dieser Meilenstein hat uns gezeigt, wie weit Padam Mobility in den letzten Jahren gekommen ist und den Einfluss, den On-Demand-Mobilität auf den Alltag vieler Fahrgäste hat. 

Webinar: Transportplanung und DRT mit Xuefei Wang und Jack Holland

Eine sorgfältige Planung und Beratung vor Einführung eines neuen On-Demand-Service ist unerlässlich. In einem Webinar sprachen unser Transportberater Xuefei Wang und Jack Holland von Padam Mobility unter anderem darüber, wie die Erstellung eines neuen Servicegebiets aussehen sollte.

Interview: Warum ist Verkehrsberatung wichtig? – Ein Gespräch mit Mobility Engineer und Verkehrsberater Xuefei Wang

Webinar auf YouTube (Englisch)

Juli  

Als Mitglied von PAVE Europe engagiert sich Padam Mobility für Innovationen und Aufklärung im Bereich des Autonomen Verkehrs 

Dass sich Padam Mobility für die Weiterentwicklung von autonom fahrenden On-Demand-Verkehren einsetzt, ist nicht neu. Neben enger Mitarbeit an dem EU-geförderten AVENUE-Projekt und dem bestehenden ULTIMO Projekt, ist Padam Mobility seit Juli diesen Jahres auch Mitglied von PAVE Europe. PAVE Europe ist ein Zusammenschluss verschiedener Partner aus den Bereichen Non-Profit, Wirtschaft und Akademie und setzt sich dafür ein, die Öffentlichkeit über den Einsatz autonom fahrender Verkehre aufzuklären und so die Zukunft dieser bahnbrechenden Technologie positiv mitzugestalten. Wir freuen uns, dieses Unterfangen nun tatkräftig zu begleiten.

 

Enhancing Accessibility in rural Cheshire West and Chester with DRT Service “itravel”

Seit Juli diesen Jahres verkehrt ein neuer On-Demand-Service in Cheshire West and Chester. Der neue On-Demand-Dienst ist für die Region ein wichtiger Schritt, den Bewohnern und Bewohnerinnen der abgelegenen Gebiete des Bezirks einen besseren Zugang zu wichtigen Zielen und festen Hauptverbindungen zu bieten. Das dreijährige Pilotprojekt wird mit £1.075 Millionen durch den Department for Transport’s Rural Mobility Fund unterstützt. 

August 

Von zu Hause bis zum Terminal 5 – Padam Mobility, Thames Valley Buses und Heathrow stellen neuen App-basierten „Go2Gate“-Bus vor

Go2Gate ist ein Minibusservice exklusiv für die Region Dedworth, der einfach über eine App gebucht werden kann, um zum Flughafen zu gelangen. Die Busse holen die Fahrgäste in der Nähe ihres Wohnorts ab, manchmal sogar direkt vor ihrer Haustür, und setzen sie vor dem Terminal 5 ab, von wo aus sie mit den kostenlosen Zügen, der U-Bahn und dem H30-Bus bequem alle Teile des Flughafens erreichen können. Dieser Service ist ein wichtiger Beitrag zur Entlastung des Verkehrs rund um den Flughafen und bietet Reisenden und Beschäftigten eine zuverlässige und einfache Verbindung zum Flughafen.

September 

Padam Mobility startet „Buss on Demand“ für die Schwedische Verkehrsbehörde Västtrafik

Mit dem neuen On-Demand-Service bringt Padam Mobility innovative Mobilität nach Ulricehamn, Västra Götaland, im Auftrag von Västtrafik, einem der größten Verkehrsverbünde Schwedens. Der Service konzentriert sich darauf, weniger bevölkerte Gebiete um die mittelgroße Stadt Ulricehamn zu erschließen, um die Mobilität der Bewohner zu verbessern und den Zugang zur Innenstadt zu erleichtern. Die erste Pilotphase des Projekts erstreckt sich über acht Monate und hat das klare Ziel, den Einfluss des On-Demand-Services auf das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung zu untersuchen.

Padam Mobility startet neue App für bedarfsgesteuerten Transport im Rahmen des Solent Future Transport Zone Programme

In Zusammenarbeit mit den Community-Transportorganisationen FYT Bus auf der Isle of Wight und Dial-a-Ride von Social Care in Action (SCiA) in Southampton haben Solent Transport und seine vier lokalen Behördenpartner eine neue mobile App für die Solent-Region eingeführt, um den Zugang zu den Dienstleistungen von FYT und SCiA zu verbessern.

Connect 2 MaaS Day in Zoetermeer

Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr der „Connect 2 MaaS Day“ im Siemens Office in Zoetermeer, Niederlanden statt. Ein Format, das unsere Kunden und Partner sehr schätzen. Führende MaaS-Anbieter kommen zusammen, stellen Best Practices vor, diskutieren Herausforderungen und zeigen auf, wie die Integration hin zu einem rundem MaaS-Angebot gelingen kann. Der Zuspruch motiviert uns, dieses Format im nächsten Jahr auch in die UK und nach Deutschland zu bringen.

ULTIMO-Projekt führt seinen ersten automatisierten On-Demand-Service in Genf ein, unterstützt von Padam Mobility

Die Schweizer Verkehrsbehörde „Transports Publics Genevois“ (tpg) setzt mit dem ULTIMO-Projekt einen Meilenstein: In Genf bietet sie nun einen automatisierten Shuttle-Verkehr auf Abruf über die regionale On-Demand-App an. Das 38 Hektar große Bediengebiet umfasst Einrichtungen wie ein Krankenhaus und einen Kindergarten. Drei autonome, elektrisch betriebene Fahrzeuge stehen im Fokus dieses innovativen Projekts, um Fahrgäste zu ihren gewünschten Zielen zu bringen. Die Buchung und Abwicklung der Fahrten erfolgt über die AV-Technologie von Padam Mobility.

Oktober 

Webinar: Best Practices für Digitale On-Demand- und „Community Transport“ Verkehre

Community Transport ist eines der wichtigsten Elemente für einen funktionierenden lokalen Transportdienst in vielen Gemeinden im Vereinigten Königreich. Padam Mobility setzt sich stark dafür ein, dieses Element zu verbessern und durch digitale Produkte einfacher und effizienter zu gestalten. In dem Webinar haben Beate Kubitz, unabhängige Transportberaterin, und Louise Currie, CEO der Community Transport Charity, über erfolgreiche Beispiele wie den „The Robin“ Service in Gloucestershire gesprochen. Moderiert wurde das Webinar von Victoria Armstrong, CEO der Community Transport Association (CTA).

Zum YouTube Video 

November

Grégoire Bonnat verabschiedet sich als CEO von Padam Mobility, Siemens Mobility ernennt Thibault Lécuyer-Weber zu seinem Nachfolger

Nach dem Ausscheiden von Grégoire Bonnat, Mitgründer und langjährigem CEO von Padam Mobility, wird Thibault Lécuyer-Weber zu seinem Nachfolger ernannt. Das Team wird Grégoire vermissen und ist unendlich dankbar für seinen grandiosen Einsatz und Tatkraft in all den Jahren, freut sich aber auch nun mit Thibault einen neuen starken CEO gefunden zu haben, der den Übergang so nahtlos wie möglich gestaltet. Wir freuen uns, gemeinsam in ein erfolgreiches Jahr 2024 zu starten!

HertsLynx On-Demand-Service erreicht die Marke von 50.000 Passagierfahrten

Der Ende 2021 gestartete HertsLynx Service ist ein perfektes Beispiel für den Einfluss von On-Demand-Diensten auf das ÖPNV-Angebot in ländlichen Gebieten. Einige Dörfer, die von dem Service bedient werden bestehen aus nur 30-40 Häusern. Zuvor war es kaum möglich, die Menschen, die in diesen sehr ländlichen Gegenden leben, mit festen Linien zu erreichen. Kundenbefragungen haben ergeben, dass der Service von einem Großteil der Bevölkerung, unabhängig des Alters, von Anfang an gerne genutzt wird.
Wir freuen uns sehr, diese Erfolgsgeschichte im nächsten Jahr fortzuschreiben.

Dezember 

Am Ende des Jahres 2023 sind wir dankbar für die Reise, die wir unternommen haben. Dieses Jahr war ein Beweis für unsere Stärke, Anpassungsfähigkeit und unser unermüdliches Streben nach Spitzenleistungen. Freuen Sie sich mit uns auf eine vielversprechende Fortsetzung, die auf den Erkenntnissen und Erfolgen der vergangenen zwölf Monate aufbaut.

Vielen Dank, dass Sie ein Teil der Reise von Padam Mobility im Jahr 2023 waren. Auf neue Anfänge und anhaltenden Erfolg im kommenden Jahr!

 

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Rufbus VGI-Flexi in Ingolstadt gestartet

Nächster Schritt für die Verkehrswende in der Region Ingolstadt: Seit Jahresbeginn 2024 gibt es das beliebte Rufbus-Konzept des Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt, VGI AöR, auch in der oberbayerischen Großstadt. Der neue Rufbus VGI-Flexi FX2 holt die Fahrgäste nach vorheriger Buchung an über 30 VGI-Flexi Haltestellen im Kerngebiet von Ingolstadt ab – so flexibel und bequem wie nie zuvor.

Der VGI-Flexi Bedarfsverkehr, der vom Verkehrsverbund VGI im Sommer 2022 zunächst im Raum Beilngries gestartet wurde, erweitert sein Bediengebiet um die Großstadt Ingolstadt. Das neue Bediengebiet, das in der VGI-Flexi-App unter „Ingolstadt – FX2“ aufgerufen werden kann, ist seit Anfang Januar 2024 verfügbar. Kleinbusse sind nun nicht nur in den bestehenden Gebieten rund um Beilngries, Scheyern, Denkendorf, Baar-Ebenhausen und Karlskron sowie Schernfeld, Dollnstein und Mörnsheim unterwegs, sondern auch in und um Ingolstadt.

Der Rufbus VGI-Flexi FX2 Ingolstadt holt die Fahrgäste nach vorheriger Buchung an über 30 VGI-Flexi Haltestellen im Kerngebiet von Ingolstadt ab. Das neue Mobilitätsangebot bedient zum Beispiel den Westpark, den Nordbahnhof, den Rathausplatz und die Saturn-Arena mit offiziellen Haltestellen. Das Klinikum Ingolstadt nimmt dabei eine Schlüsselposition ein. Das innovative Mobilitätsangebot eignet sich besonders für Beschäftigte des Krankenhauses, denn sie fahren auch am Wochenende und in der Nacht. So kann das Personal flexibel den VGI-Flexi nutzen, wenn die Schichtzeiten nicht zum Fahrplan der Linienbusse passen.

In der Fachsprache heißt das Erfolgsrezept „Free Floating“: Die Minibusse des VGI-Flexi sind frei unterwegs. Sie folgen also nicht einer bestimmten Linie, sondern richten sich nach den vorliegenden Fahrtwünschen der Nutzenden. Denn ein erfolgreicher ÖPNV darf keine Hürden für die Fahrgäste haben. Wichtig ist daher ein kundenfreundlicher, unkomplizierter Zugang: Die VGI Flexi App informiert nicht nur jederzeit über die Fahrt, sondern ermöglicht auch direkte Buchung und Bezahlung. Zudem können an die Fahrgäste regelmäßig Informationen zum aktuellen Status der Buchung zurückgemeldet werden.

Der Service wird über die VGI-Flexi-App von Padam Mobility angeboten, genauso wie es bereits für bestehende Bediengebiete der Fall ist. In Deutschland ist diese Form der regionalen On-Demand-Mobilität bisher einzigartig. Das Projekt zeigt überzeugend, dass On-Demand-Mobilität sich mühelos in die bestehende Verkehrsinfrastruktur einer Region integrieren lässt, ohne mit ihr zu konkurrieren, sondern diese vielmehr zu unterstützen. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, die Buchung von Fahrten so benutzerfreundlich und finanziell attraktiv wie möglich zu gestalten, um eine umfassende Akzeptanz bei allen Zielgruppen sicherzustellen.

Auch der nahe Austausch mit Fahrgästen ist ein wichtiger Faktor, um den Service zu optimieren. Vor der Einführung des neuen Bediengebiets hatten zukünftige Nutzer und Nutzerinnen des VGI-Flexi die Möglichkeit, sich persönlich im Klinikum zu informieren. Zwischen Dezember und Januar stand dazu ein Infostand bereit.

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr, BMDV, und der Projektträger Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) fördern unter dem Titel „VGI newMIND“ etwa 50 Einzelmaßnahmen bis Ende 2024. Im Dezember 2021 erhielten der Zweckverband Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt und seine Verbundpartner Förderbescheide über eine Gesamtsumme in Höhe von rund 27,8 Mio. EUR zum Ausbau und zur Qualitätsverbesserung im gesamten regionalen und städtischen ÖPNV. Die Abkürzung newMIND steht dabei für Mobilität, Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Der Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt, bestehend aus den Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen an der Ilm sowie der Großstadt Ingolstadt, stärkt die Zusammenarbeit in der Region zur Entwicklung eines einheitlichen ÖPNV-Standards und vereinfacht zugleich die Services für die Fahrgäste.

 

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„callheinz“ trifft AzubiShuttle: Landkreis Rhön-Grabfeld setzt auf Digitalisierung bei der Ausbildungsmobilität

Der Landkreis Rhön-Grabfeld baut sein digitales Mobilitätsangebot weiter aus: Im Januar 2024 wird das beliebte AzubiShuttle neu aufgelegt und in den seit September diesen Jahres bestehenden On-Demand-Service „callheinz“ integriert. Der flexible Bedarfsverkehr, dessen digitales Hintergrundsystem und Buchungsschnittstellen von Padam Mobility bereitgestellt werden, verbessert seitdem die alltägliche Fortbewegung vieler Einwohner und Einwohnerinnen in der Grabfeldregion. Die anstehende Integration des seit 2020 betriebenen Azubi-Shuttles in die „callheinz“-Plattform verspricht nicht nur eine moderne, sondern auch maßgeschneiderte Lösung für die individuellen Bedürfnisse der Auszubildenen.

Das AzubiShuttle-Projekt wurde vor drei Jahren vom Landkreis Rhön-Grabfeld aus der Notwendigkeit heraus geboren, Auszubildenen, die einen Platz in einem Betrieb abseits der regionalen Stadtzentren gefunden hatten, bei ihrem täglichen Arbeitsweg zu unterstützen. Aufgrund der geringen Einwohnerdichte und somit unregelmäßiger Nachfrage für eine Beförderung in die ländlichen Gegenden des Landkreises, war es kaum möglich, für junge Auszubildende eine attraktive öffentliche Beförderungslösung zu finden, insbesondere in den Morgenstunden.

Ab Projektbeginn wurden vier Fahrzeuge eingesetzt, die die rund 30 Auszubildenden so individuell wie möglich befördern sollten. Wer für den Service in Frage kommt, wird nach der Bewerbung seitens der Auszubildenen vom Landratsamt entschieden. Wichtig ist dabei, dass kein Parallelverkehr zum bestehenden ÖPNV angeboten wird. Trotz dieses sehr gutes Ansatzes und Feedback der Nutzer, war die Organisation der Routen und die kontinuierliche Anpassung an sich ändernde Gegebenheiten eine Herausforderung. In der Praxis war es kaum möglich, individuelle Zeitpläne, Krankheitstage, wechselnde Routen, etc. problemlos zu koordinieren, daher erfolgte nach dem Auslaufen des Förderzeitraums im Dezember 2022 eine strategische Entscheidung: die Integration des AzubiShuttles in den „callheinz“-Service.

Diese Digitalisierung verspricht nicht nur eine effizientere Routenorganisation, sondern auch Echtzeit-Anpassungen an unvorhergesehene Herausforderungen wie veränderte Berufsschulzeiten oder unerwartete Ausfälle.

Auszubildene, die für den Service zugelassen sind, haben direkten Zugriff auf ihren Service in der callheinz App. Dadurch ist es ihnen möglich, wie bei dem „herkömmlichen“ On-Demand-Dienst Fahrten zu buchen, zu stornieren, zu verändern, etc. Andere Nutzer der App haben keinen Zugriff auf den Service, können aber wie gewohnt in den anderen Bediengebieten des „callheinz“ Fahrten buchen. Derzeit werden neben dem Landkreis Rhön-Grabfeld auch die Landkreise Schweinfurt und Kitzingen bedient.

Die Integration des AzubiShuttles in den „callheinz“-Service ist nicht nur eine Antwort auf die Herausforderungen der ländlichen Mobilität, sondern auch ein klares Signal für die Innovationskraft des Landkreises Rhön-Grabfeld. Dieser Schritt in die digitale Zukunft verspricht nicht nur eine optimierte Ausbildungsmobilität, sondern stärkt auch die Attraktivität der Region als Ausbildungsstandort.

 

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THIBAULT LÉCUYER-WEBER WIRD NEUER CEO VON PADAM MOBILITY

Nach dem Abschied von Grégoire Bonnat, dem Mitbegründer und langjährigen CEO von Padam Mobility, tritt Thibault Lécuyer-Weber, bisheriger COO, seine Nachfolge an. Bonnat zeigt sich sehr zuversichtlich über die Entscheidung und hebt die beeindruckende Führungsstärke sowie die langfristige Vision seines Nachfolgers hervor:

Seit 2018 hat sich der bedarfsgesteuerte Transport von einem Nischenangebot für entlegene Gebiete zu einem unverzichtbaren Bestandteil öffentlicher Mobilität entwickelt. Ich übergebe die Führung mit vollem Vertrauen an Thibault, einen starken Leader, der die Werte von Padam Mobility verkörpert. Seine Fähigkeit, sofortige Herausforderungen zu meistern, geht Hand in Hand mit einer klaren Langzeitvision.“

Die Ernennung von Thibault Lécuyer-Weber hat das Ziel, einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und gleichzeitig die internationale Expansion von Padam Mobility voranzutreiben. Dies schließt die intensive Weiterentwicklung des Produktportfolios ein, darunter Softwarelösungen für On-Demand-Transport, den Transport für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und On-Demand-Transport mit autonom fahrenden Fahrzeugen.

Als neue COO wurde Claire Duthu ernannt, die zuvor bereits bei Padam Mobility tätig war und zuletzt das Professional Service Team leitete, einschließlich der Leitung von Teams in den Bereichen Pre-Sales und Transportberatung.

Thibault Lécuyer-Weber, Absolvent der ESCP-Europe, startete seine Karriere 1999 im Bereich digitaler Technologien. Nach Stationen bei Renault und Microsoft stieß er 2018 zu Padam Mobility.

Über Padam Mobility

Seit der Gründung im Jahr 2014 gestaltet Padam Mobility wegweisende digitale Lösungen für bedarfsgesteuerte Mobilität. Die Mission des Unternehmens ist es, Vororte und ländliche Gebiete zu transformieren und Menschen uneingeschränkten Zugang zu Mobilität zu ermöglichen. Ein wichtiger Meilenstein für Padam Mobility war die Übernahme durch Siemens Mobility im Jahr 2021.Heute, mit über 5 Millionen Fahrten seit Gründung, hat sich Padam Mobility als europäischer Marktführer im bedarfsgesteuerten Transport etabliert.

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Padam Mobility startet „Buss On Demand“ für den schwedischen Verkehrsverbund Västtrafik

  • Der neue On-Demand-Service wird ein Gebiet in Ulricehamn, Västra Götaland, Schweden bedienen
  • Das Ziel der ersten achtmonatigen Pilotphase besteht darin, den Einfluss des On-Demand-Service auf das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung zu untersuchen
  • Nutzer können den „Buss On Demand“ über eine dedizierte Anwendung buchen

Västtrafik, einer der größten Verkehrsverbünde Schwedens, suchte nach einer Lösung, um die weniger bevölkerten Gebiete um die mittelgroße Stadt Ulricehamn zu verbinden und damit die Mobilität der Einwohner und den Zugang zur Innenstadt zu verbessern. Das Projekt ist in mehrere Pilotphasen unterteilt. Die erste Pilotphase dauert 8 Monate und untersucht, wie die Einführung von On-Demand-Mobilität das Reiseverhalten der Bevölkerung beeinflusst.

Ulricehamn gehört zur Provinz Västra Götalands län und bietet die App „Västtrafik To Go“ für den öffentlichen Nahverkehr. Mit dieser Reise-App, die für Android- und iOS-Geräte verfügbar ist, können Nutzer alle öffentlichen Verkehrsmittel in der Region buchen und Tickets kaufen. Für zünftige Pilotprojekte ist geplant, das Fahrplaninformationssystem HAFAS des deutschen Unternehmens Hacon teilweise zu integrieren. Sowohl Padam Mobility als auch Hacon gehören vollständig zu Siemens Mobility und arbeiten als Schwesterunternehmen an intelligenten Softwarelösungen für den öffentlichen Straßenpersonenverkehr.

Das Servicegebiet des ersten Pilotprojektes ist etwa 20 km² groß. Fahrten werden nach Wunsch durchgeführt und sind nicht an eine feste Strecke gebunden, was bedeutet, dass Nutzer auf schnellstem Weg zu ihrem gewünschten Ziel transportiert werden. Die intelligenten Algorithmen, auf denen das System basiert, sorgen dafür, dass Fahrtanfragen gebündelt werden und Passagiere mit ähnlichen Zielen zur gleichen Zeit im selben Fahrzeug transportiert werden.

Um diesen Prozess zu vereinfachen, führte Padam Mobility einen neuen Ticket-Prototyp ein, der es den Nutzern ermöglicht, Tickets für den On-Demand-Service direkt über die MaaS-App über einen Deep Link zu bezahlen. Der Preis basiert auf der bestehenden Tarifstruktur, und auch gültige Saisonkarten werden im „Buss On Demand“ akzeptiert.

Der Dienst ist von 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr an Wochentagen und von 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr am Wochenende verfügbar. Zu Beginn des Projekts wird ein Fahrzeug eingesetzt, jedoch kann die Flotte bei Bedarf flexibel um ein weiteres Fahrzeug erweitert werden.

Über Västtrafik

Västtrafik ist für den öffentlichen Nahverkehr in der Region Västra Götaland, Schweden, verantwortlich. Jeden Tag bringt der Verkehrsverbund über 444.000 Kunden in Bussen, Zügen, Straßenbahnen und Booten an ihr Ziel. Durch die Entwicklung und Bereitstellung von nachhaltigen Transportmöglichkeiten und intelligenten Dienstleistungen positioniert sich Västtrafik als starker Anbieter für Mobilitätslösungen. Auf diese Weise trägt Västtrafik dazu bei, eine Grundlage für nachhaltiges Wachstum in Västra Götaland zu schaffen – für  eine attraktive und wettbewerbsfähige Region.

Über Padam Mobility

Gegründet im Jahr 2014, bietet Padam Mobility digitale On-Demand-Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr, um ländliche und peri-urbane Gebiete zu transformieren und einen besseren Zugang zu Mobilitätsdiensten für alle zu schaffen. Dafür bietet Padam Mobility eine Software-Suite mit intelligenten und flexiblen Lösungen, die den öffentlichen Nahverkehr besser an die tatsächliche Nachfrage, insbesondere in dünn besiedelten Gebieten, anpassen. Die Software-Suite basiert auf leistungsstarken Algorithmen und künstlicher Intelligenz. Verkehrsunternehmen, Aufgabenträger und private Unternehmen vertrauen Padam Mobility, wenn es darum geht, den Zugang zu Gebieten zu verbessern, Mobilitätsdienste zu optimieren und den Betrieb zu optimieren. Das Unternehmen begleitet seine Kunden auf dem Weg zur betrieblichen Exzellenz und fördert umweltfreundliche Mobilität. Padam Mobility wurde im Mai 2021 von Siemens Mobility übernommen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Paris.

Über Hacon

Hacon entwickelt seit über 35 Jahren Software, die Verkehrsunternehmen dabei hilft, Prozesse zu optimieren und Reisen für Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. Das Unternehmen will sicherstellen, dass seine Lösungen den öffentlichen Nahverkehr als eine wettbewerbsfähige Alternative zum privaten Pkw etablieren. Daher entwickelt Hacon sein Portfolio laufend weiter: Mobilität als Dienstleistung (MaaS), Reiseinformation und Ticketing, Betriebsprodukte für Verkehrsunternehmen oder Fahrplanerstellung und -planung – Hacons Produkte decken alle Aspekte intelligenter Transportsysteme ab. Hacon verknüpft öffentlichen und privaten Verkehr und stellt Reisenden täglich über 100 Millionen Tür-zu-Tür-Routenberechnungen zur Verfügung. Neben regionalen Plattformen entwickelt Hacon auch landesweite Lösungen, z.B. für die Niederlande und Spanien. Hacon gehört seit 2017 zu Siemens Mobility und hat seinen Sitz in Hannover.

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Das ULTIMO-Projekt, in Zusammenarbeit mit Padam Mobility, stellt seinen ersten automatisierten On-Demand-Service in Genf vor

Die Schweizer Verkehrsbehörde „Transports Publics Genevois“ (tpg) übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Integration von autonomen on-demand Fahrzeugen in das bestehende öffentliche Verkehrssystem. Der im Rahmen des ULTIMO-Projekts ausgewählte Standort in Genf, verfügt nun offiziell über einen automatisierten Shuttle-Verkehr auf Abruf, der über die bereits etablierte regionale On-Demand-App angefordert werden kann.

Das in der Wohnsiedlung Belle-Idée, nur einen Steinwurf von der französischen Grenze entfernt, gelegene Bediengebiet erstreckt sich über eine Fläche von 38 Hektar mit verschiedenen Einrichtungen wie einem Krankenhaus, einem Kindergarten, einem Konferenzzentrum und Restaurants. Im Mittelpunkt dieses innovativen Projekts stehen drei autonome, elektrisch betriebene Fahrzeuge, die die Fahrgäste auf Abruf zu ihren gewünschten Zielen bringen.

Eine revolutionäre Art, sich auf dem Belle-Idée-Gelände in Thônex im Kanton Genf fortzubewegen

Im Gegensatz zu den traditionellen festen Verkehrslinien, können sich die Nutzer dank der autonomen Fahrzeuge und ihrer völlig flexiblen Konfiguration frei auf dem Belle Idée-Gelände fortbewegen. Der Service wird vom 28. September bis zum 30. November 2023 jeden Donnerstag von 10:00 bis 14:00 Uhr angeboten. Die Buchung einer Fahrt erfolgt einfach über die kostenlose tpgFlex-App für iOS und Android, die von Padam Mobility bereitgestellt wird.

Während der Testphase wird jeweils ein tpg-Mitarbeiter an Bord der drei autonomen Fahrzeuge sein, um die Sicherheit und Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten. Diese offizielle Inbetriebnahme folgt auf eine erste Testphase mit autonomen Fahrzeugen in Belle-Idée, die von 2020 bis 2022 stattfand. Sie bereitete den Weg für das ULTIMO-Projekt, das im Dezember 2022 gestartet wurde. ULTIMO, das von der EU und der Schweiz finanziert wird, verfügt über ein Gesamtbudget von 55 Millionen Euro für vier Jahre (2022-2026) und ist für drei Pilotstädte in Europa geplant, darunter Genf (Schweiz), Herford (Deutschland) und Oslo (Norwegen). Die Projektpartner planen, in den kommenden Jahren mehrere automatisierte On-Demand-Dienste einzurichten, um den öffentlichen Verkehr zu verbessern, insbesondere in dünn besiedelten Gebieten oder zu verkehrsschwachen Zeiten.

Die Zukunft des Genfer Verkehrs

Mit der Lancierung dieses neuen Mobilitätsservice, bringen tpg und seine Partner den öffentlichen Transport in Genf einen Schritt weiter in Richtung Zukunft. Der visionäre Ansatz kombiniert Spitzentechnologie mit benutzerorientierter Flexibilität, verbessert die Zugänglichkeit und reduziert schädliche Emissionen.

 

Über Padam Mobility

Padam Mobility, ein wichtiger Partner des ULTIMO-Projekts, ist auf die Optimierung von Lösungen für die gemeinsame Mobilität spezialisiert. Ihr Fachwissen liegt in der Entwicklung von Softwarelösungen für On-Demand- und Shared Transport, was sie zu einem idealen Partner für die Weiterentwicklung von automatisierten On-Demand-Verkehrsdiensten macht. Das interne Projekt-Team für automatisierte On-Demand-Dienste hat eine spezielle Lösung für die Orchestrierung von AV-Flotten entwickelt. Dies macht Padam Mobility zu einem starken Partner nicht nur für On-Demand-Transport-Projekte, sondern auch für die Bereitstellung von automatisierten Flotten. Ihre technischen Lösungen decken alle wichtigen Schritte ab, die für die Umsetzung von AV-Projekten erforderlich sind, vom Schichtenmanagement bis zur Buchung und Registrierung der Fahrgäste an Bord.

Über ULTIMO

Das Projekt ULTIMO ist eine Initiative der EU und der Schweiz, an der mehr als 20 Projektpartner aus den Bereichen Technologie, Industrie und Wissenschaft beteiligt sind. Das gemeinsame Ziel der Partner ist die Integration von groß angelegten, bedarfsgerechten und fahrgastorientierten automatisierten Fahrzeugdiensten in das traditionelle öffentliche Verkehrssystem. Um dies zu erreichen, erforschen und begleiten verschiedene branchenübergreifende Teams den Einsatz von CCAM-Systemen (Cooperative, Connected and Automated Mobility) an ausgewählten Einsatzorten in verschiedenen Teilen Europas.

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On-Demand-Service „callheinz“ wird um neues Bediengebiet im Landkreis Rhön-Grabfeld erweitert

callheinz Rhön-Grabfeld

Im Mai diesen Jahres startete der On-Demand-Service „callheinz“ in den Landkreisen Schweinfurt und Kitzingen, mit dem Ziel das öffentliche Nahverkehrsangebot auszubauen und Groß und Klein den Zugang zu flexiblen, kostengünstigen Transportalternativen zu ermöglichen. Nun wird der Service erweitert – seit dem 1. September wird auch das östliche Grabfeld von „callheinz“ bedient.

Die verschiedenen „callheinz“ Slogans, entwickelt von der Designagentur jo’s büro für Gestaltung, „Fährt wo sonst keiner fährt“ oder „Mobilität, wo du sie brauchst“ scheinen für das landkreisübergreifende Mobilitätsprojekt wie die Faust aufs Auge zu passen. Die Bilanz nach den ersten Monaten „callheinz“ fällt in den Landkreisen Schweinfurt und Kitzingen äußerst positiv aus. Nach nur drei Monaten konnte der Service bereits über 7000 Fahrten verbuchen. Diese erfreulichen Zahlen zeigen, dass der Mobilitätsdienst in der Tat dort fährt, wo er gebraucht wird und eine echte Transportalternative in den ländlichen Gebieten der Region darstellt.

Dank der innovativen On-Demand-Lösungen von Padam Mobility können bald auch weitere Fahrgäste von dem Mobilitätsdienst profitieren, denn Anfang September werden auch Gemeinden des Landkreises Rhön-Grabfeld von „callheinz“ erschlossen. Das gemeinsame Mobilitätsprojekt bietet für die drei Landkreise wichtige Vorteile. Das gesamte regionale ÖPNV-Angebot wird durch den On-Demand-Service erweitert und besser miteinander vernetzt, zudem sparen sie wichtige Ressourcen, benötigen beispielsweise nur ein Callcenter und können auf die gleiche technische Infrastruktur zugreifen. Gemeinsam lässt sich die Marke „callheinz“ einfacher etablieren und kann so eine größere Nutzerschaft erreichen.

Im neuen Bediengebiet Rhön-Grabfeld können Nutzer und Nutzerinnen an 115 Haltepunkten zu- oder aussteigen. Um eine Fahrt zu buchen, können sie einfach die „callheinz“ App herunterladen oder eine kostenfreie Hotline anrufen. Spontane Buchungen sind bis 30 Minuten vor gewünschter Abfahrt möglich, wer langfristig planen möchte, kann Buchungen bis zu 31 Tage im Voraus tätigen. Fahrten können entweder per App oder direkt beim Fahrer bezahlt werden. Wer die App nutzt, kann den Fortschritt seines Fahrzeugs sogar in Echtzeit verfolgen.

Die intelligenten Algorithmen von Padam Mobility berechnen laufend, welche Nutzer mit gleichem Fahrtziel in welchem Fahrzeug zusammen befördert werden können und erstellen für den Fahrer eine optimale Route. Auf diese Weise werden leere Fahrzeugkilometer gespart, wobei gleichzeitig dafür gesorgt wird, dass Fahrgäste so schnell wie möglich an ihr gewünschtes Ziel kommen. Mit dieser Herangehensweise werden nicht nur aktuelle Mobilitätsprobleme gelöst, sondern auch die Grundlage für eine vielversprechende Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs gelegt. Die stetige Erweiterung von „callheinz“ auf neue Gebiete zeigt, dass innovative Lösungen wie diese den Bedürfnissen der Menschen in ländlichen Regionen gerecht werden können.

Dimitrios Andrikos, Projektleiter Hacon/Padam Mobility: Die erfolgreiche Einführung von ‚callheinz‘ im Landkreis Rhön-Grabfeld ist für uns ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, gemeinsam mit unseren Kunden moderne und bedarfsgerechte Mobilitätslösungen in ländlichen Regionen zu verwirklichen. Es gibt sehr viel positive Resonanz von den Nutzern in den bereits bedienten Landkreisen, und wir sehen darüber hinaus auch weiteres Potenzial, den öffentlichen Nahverkehr in der Region nachhaltig zu verbessern. Unser Ziel ist es, den Menschen mehr Flexibilität und Komfort zu bieten, während wir gleichzeitig den Verkehr effizienter gestalten und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität leisten.“

 

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