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Mobilität auf dem Land: Machen Sie Ihre Kommunen mobil!

Mobilité territoire

Die Mobilität auf dem Land und in periurbanen Gebieten ist oft sehr begrenzt. Die Gründe sind vielfältig: zu geringe oder verstreute Nachfrage, zu großes Bediengebiet und zu unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse. Das erschwert Kommunen und öffentliche Verkehrsträger, ein einheitliches Mobilitätsangebot für mehrere Bediengebiete zu schaffen. Padam Mobility bietet eine Softwarelösung, die eine verschiedene On-Demand-Mobilitätsdienste von verschiedenen Verkehrsbetrieben und Gemeinden mit einer Plattform flexibel zu verwalten.

Shared-Mobility auf dem Land etablieren

Während die so genannten “alternativen” Mobilitätsangebote, die die Verlagerung auf den modalen Verkehr fördern und sich gegen das Modell des Alleinfahrers behaupten, versuchen, ihren Platz in den Randgebieten zu finden […] erschwert die geringe Bevölkerungsdichte die Aufgabe als in Ballungsräumen – wo der Mobilitätsservice von privaten Verkehrsträgern (Carsharing, Fahrgemeinschaft) besser zugänglich sind […]. Zwar gibt es viele Anzeichen für das Aufkommen alternativer Mobilität in Stadtrandgebieten, doch scheint dies noch nicht ausreichend zu sein, um zu einem nicht-automobilen Lebensstil überzugehen.

Marc Dumont, Professor für Stadtplanung an der Universität Lille in “Les mobilités alternatives restent une mobilité de complément, pas une mobilité de substitution” (dt. Alternative Mobilitäten bleiben eine ergänzende Mobilität, keine Ersatzmobilität).

Diese Hürden sind zu überwinden, um Shared Mobility auch auf dem Land zu ermöglichen. Dazu hat das Team von Padam Mobility ihre Softwarelösungen für Demand Responsive Transport (DRT) für eine Multigebietsfunktion entwickelt.  Diese einzigartige Funktion ermöglicht es, verschiedene DRT-Dienste mit einer einzigen Plattform flexibel zu verwalten.

Shared-Mobility-Services und Verkehrsanbieter unter einer Marke

Die Multigebietsfunktion ist besonders geeignet, wenn mehrere Aufgabenträger für die Mobilität verschiedener Gebiete oder sogar einer Region verantwortlich sind. Sie erlaubt es, je nach Gebiet und Use Case individuelle Parameter für den Mobilitätsservice festzulegen und umzusetzen.

Wie erfolgreich diese Funktion sein kann, zeigt das Beispiel Ile-de-France. Die 12.000 km2 große französische Region, die u. a. den Großraum Paris umfasst, hat sich für die Multigebietsarchitektur entschieden, um die Bedarfsverkehrs auf regionaler Ebene zu koordinieren. Für den verantwortlichen Aufgabenträger Île-de-France Mobilités wurde dafür eine Verwaltungsplattform entwickelt und schrittweise durch die DRT-Services erweitert. 2022 wird die regionale Plattform dank der Multigebietsfunktion fast 60.000 Buchungen pro Monat (aktuell sind es 12.000) verwalten können. Auch sollen 40 Gebiete (aktuell 23) durch mehr als 8 Verkehrsbetreiber bedient werden.

 

Multigebiets-Architektur: eine Softwarelösung für verschiedene Gebiete und Use Cases.
Multigebietsfunktion: eine Softwarelösung für verschiedene Gebiete und Use Cases.
Multigebiets-Architektur: Mit einem Klick kann der Nutzer sein Gebiet in der Mobilitätsapp auswählen.
Multigebietsfunktion: Mit einem Klick kann der Nutzer sein Gebiet in der Mobilitätsapp auswählen.

Die Multigebietsfunktion ermöglicht:

  • eine Oberfläche für alle Nutzer, um eine einfache und vor allem einheitliche Nutzererfahrung zu schaffen. Da eine Mobilitätsapp für mehrere Bediengebiete angeboten wird, können Verkehrsbetriebe ihre Kommunikation verbessern und Kosten für die Nutzerakquise senken;
  • verschiedene Mobilitätsdienste unter einer Marke und durch eine Zentrale steuerbar;
  • flexible Verwaltung unabhängig der lokalen Verkehrsbetriebe;
  • vollständige Datenkontrolle für eine bessere Datentransparenz und -neutralität;
  • optimierte Kostenkontrolle für den Servicebetrieb.
Multigebiets-Architektur: Verschiedene Bediengebiete werden durch eine Mobilitätsapp verbunden.
Multigebietsfunktion: Verschiedene Bediengebiete werden durch eine Mobilitätsapp verbunden.

Diese Funktionalität erlaubt alle Arten von Servicekonfigurationen zu jeder Tages- und Jahreszeit.

Wir können uns sehr gut vorstellen, dass in einem oder mehreren Gebieten ein Service für Demand Responsive Transport für die Bevölkerung attraktiv ist. Als Feederdienst können Menschen zu Verkehrsknotenpunkten oder Gewerbegebiete während der Hauptverkehrszeiten befördert werden. Zu den Nebenverkehrszeiten kann ein barrierefreier Shuttledienst angeboten werden, damit Jung und Alt weiterhin mobil bleibt. Für den abendlichen und Nachtverkehr kann eine kleine Flotte von Minibussen eingesetzt werden,  um insbesondere für junge Erwachsende und Studierende eine sichere und bequeme Beförderung anzubieten.

Während der Schulferien kann der Demand Responsive Transport angepasst werden und durch Haltepunkte an Sport- und Freizeiteinrichtungen erweitert werden. Auch für Touristen kann ein DRT-Service eingerichtet werden, um touristische Attraktionen erreichbarer zu machen. Auch in Ausnahmesituationen wie bei Gesundheitskrisen kann eine sichere Beförderung beispielsweise des Gesundheitspersonals gewährleistet werden, indem ein DRT-Dienst zu einer bestimmten Zeit und einem bestimmten Haltepunkt fährt. So kann das Risiko einer Ansteckungsgefahr drastisch reduziert werden.

Die Möglichkeiten durch Demand Responsive Transport sind unendlich.

Multigebiets-Architektur: Verschiedene Use Cases können in der digitalen Mobilitätslösung verknüpft werden.
Multigebietsfunktion: Verschiedene Use Cases können in der digitalen Mobilitätslösung verknüpft werden.
Mobilitätsservices für Bediengebiete neu schaffen oder erweitern

Durch die Multigebietsfunktion können verschiedene DRT-Services nicht nur konfiguriert und verwaltet werden, neue Angebote geschaffen und bestehende Verkehrsservices erweitert werden. So kann eine Verkehrsbehörde ein Serviceangebot in einem Bediengebiet testen und später auch weitere Gebiete ausweiten. Durch eine automatische Aktualisierung der Mobilitätsapp können Nutzer direkt von neuen Mobilitätsangeboten profitieren. Zusätzlich garantiert die App, dass jeder Zugang zu neuen und bestehenden Verkerhsangeboten haben.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es besonders einfach ist, ein Gebiet individuell zu konfigurieren (z. B. Buchungs- oder Änderungsfristen, Umleitungstarife, Fahrzeugtyp, Fahrpläne). Durch die Serviceerweiterungen oder Schaffung neuer Serviceangebote kann schneller auch Mobilitätsänderungen in Gebieten reagiert und die Bedürfnisse der Nutzer individuell befriedigt werden.

 

Erfahren Sie mehr auf Padam Mobility.

Wenn Sie sich für Mobilität auf dem Land interessieren, dann lesen Sie folgenden Artikel: Demand Responsive Transport für Kommunen und Gemeinden.

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Die 4 wichtigen Schritte beim Demand Responsive Transport 2/2: Serviceerweiterung und technische Integration neuer Use Cases

Die 4 wichtigen Schritte beim Demand Responsive Transport 2/2. Effizienz und der Erfolg Demand responsive Transport (DRT) beruht auf vier wesentlichen Schritte: Machbarkeitsstudie, Pilotprojekt, Serviceerweiterung und technische Integration neuer Use Cases. Im ersten Teil unserer Artikelserie haben wir bereits die Machbarkeitsstudie und die Durchführung des Pilotprojekts vorgestellt. Im zweiten Teil erfahren Sie, was bei der Serviceerweiterung und Integration neuer Use Cases zu beachten ist.

Was ist ein dynamischer DRT?

Der dynamischen DRT zielt darauf, den öffentlichen Verkehr an Angebot und Nachfrage besser zu orientieren und ihn effizient sowie nachhaltig zu gestalten. So können unausgelastete fixe Buslinien durch Shuttles oder Minibusse ersetzt werden, die per App, Webseite oder Callcenter gebucht werden können. Durch die Nutzung von Algorithmen können Fahrstrecken berechnet und bedarfsentsprechend optimiert werden.

Schritt 3: Serviceerweiterung

Bei der Serviceerweiterung wird der DRT als Baustein in das bestehende Mobilitätsangebot eines Bediengebiets implementiert. Dadurch werden nicht effiziente fixe Linien ersetzt oder Gebiete an bestehende Verkehrsnetze angebunden.

Dazu wird als Erstes bestimmt, welche Gebiete und Use Cases sich für DRT eignen. Danach können Strategien für die Integration des DRT-Modells definiert und umgesetzt werden: als Ersatz für unausgelastete fixe Linien oder als Verkehrsdienst für dünn besiedelte Gebiete.

Die größte Herausforderung bei der Serviceerweiterung ist nicht nur die Beschaffung einer geeigneten DRT-Software (Ausschreibungen, Vereinbarungen usw.). Auch die Serviceintegration in bestehende Verkehrsnetze, die Serviceüberwachung und -optimierung sind wichtige Aspekte, um eine hohe Servicequalität zu erreichen.

Welche Kennwerte sollten in dieser Phase berücksichtigt werden?

  • Äquivalent zum 2. Schritt Pilotprojekt
  • Serviceerwerb, Informationsbeschaffung, Servicenutzung, Personenkilometer, Nutzererfahrungen.

Welche Fragen sollten in dieser Phase beantwortet werden?

  • Gibt es Bedürfnisse oder Fälle für Use Cases, die noch nicht adressiert sind?
  • Wie ist die Betriebskapazität, um das DRT-Modell auch in andere Gebiete umzusetzen (inkl. anderen Use Cases)?

Wie Sie erfolgreich eine Serviceerweiterung mit Padam Mobility durchführen können, erfahren Sie am Praxisbeispiel von Ile-de-France Mobilités.

Schritt 4: Technische Integrationen neuer Use Cases

Das Prinzip der technischen Integration umfasst:

  • das Hinzufügen neuer Use Cases zur bestehenden ADP-Plattform. Dies ermöglicht die Bündelung von Betriebs- und Verwaltungskosten (z. B. Fahrzeuge, Fahrdienste).
  • die Deckung spezifischer Anforderungen (z. B. Zusatztransport des Gesundheitspersonals während Gesundheitskrisen, Rabattierungen für Arbeitnehmer, Veranstaltungstransporte).

Use Cases, die integriert werden können:

  • Bestehende öffentliche Verkehrsmittel: barrierefreier Verkehr für mobilitätseingeschränkte Menschen, Schülerverkehr, Nachtverkehr, Shuttleservice usw.
  • Gelegenheitsverkehr: Transport von Gesundheitspersonal während Gesundheitskrisen, Zusatzverkehr für Unternehmensveranstaltungen, Gelegenheitsverkehr (z. B. für Veranstaltungen).

Durch die technische Integration kann der Demand Responsive Transport erfolgreich in bestehende MaaS-Projekte (Mobility as a Service) integriert werden. So können Fahrgäste von einem allumfassenden öffentlichen Verkehr, der übersichtlich und bedarfsgerecht gestaltet ist. So können Nutzer bequem und günstig an ihr Zielort gelangen.

In der Praxis:

  • Durch die Integration der DRT-Plattform im lokalen MaaS-Service können Mobilitätslücken durch den ÖPNV geschlossen werden.
  • Der DRT-Service kann mit bestehenden Verkehrsmittel verknüpft, sondern auch mit dem existierenden Tarifnetz integriert werden.
  • DRT kann mit weiteren alternativen Mobilitätslösungen wie Car Sharing, Fahrgemeinschaftsdienste und Taxidienste kombiniert werden. So kann sichergestellt werden, dass das Mobilitätsangebot zu 100 % den Bedürfnissen der Menschen ist.

Erfahren Sie mehr über die Integration von MaaS in Padam Mobility-Lösungen.

Die vier beschriebenen Schritte basieren auf unsere langjährige Erfahrung mit der Konzeption, Konfiguration und Optimierung von DRT-Dienste. Sie garantieren einen erfolgreichen dynamischen Demand Responsive Transport, bedarfsgerecht und effizient ist. Da jeder Use Case ein besonders ist, ist eine Beratung mit DRT-Experten ratsam, um Ihr DRT-Projekt zum Erfolg zu bringen.

Erfahren Sie mehr über die ersten zwei wichtigen Schritte beim Demand Responsive Transport 1/2.

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Corona-Pandemie: Das Auto-Gespenst geht wieder um

La voiture individuelle est de retour

Nach dem Engagement, die Straßen von Autos zu befreien, hat die aktuelle Corona-Krise die Karten neu gemischt. Der öffentliche Nahverkehrs wird nur noch selten genutzt. Die Gefahr besteht, dass Leute erst recht auf das Auto als Fortbewegungsmittel zurückgreifen.

Die einzige positive Nachricht, die während der Corona-Pandemie zu vermelden war, der Rückgang der CO2-Emissionen weltweit um bis zu 17 %. In Deutschland wurden im April 26 % weniger Treibhausgase emittiert.

Ein Comeback der Verkehrsstaus?

Nachhaltige Mobilität leidet derzeit unter die aktuelle Pandemie und des Gesundheitsrisikos. Um eine Infektionsgefahr zu vermeiden, meiden viele Menschen Bus und Bahn. Dadurch nimmt die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel stetig ab. Laut Statistischem Bundesamt sind die Fahrgastzahlen im Fern- und Nahverkehrs um 46 % verringert. Im Oktober sind die täglichen Fahrten mit dem Bahnfernverkehr zum Vorjahresniveau sogar um 50 % gesunken.

Politik und Verkehrsbetriebe stehen vor der Problematik, den ÖPNV wieder attraktiv für die Bürgerinnen und Bürger zu machen bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen.

Auch das Auto wurde während der Corona-Zeit öfter stehen gelassen. Jedoch hat dies nichts an seiner Beliebtheit geändert. 75 % der Deutschen sehen das Auto als unverzichtbares Verkehrsmittel an, so der Mobilitätsmonitor 2020. Auch die Pkw-Zulassungen in Deutschland deuten auf ein Comeback des Autofahrens hin: Im Oktober 2020 vermeldete das Kraftfahrt-Bundesamt über 265.000 Pkw-Neuzulassungen, ein Plus von 8,4 % zum Vorjahresmonat. Auch ein Blick nach China zeigt, dass Privatautos wieder verstärkt genutzt werden. Die Ipsos-Umfrage in China ergab, dass 66 % der befragten Chinesen das Auto als Fortbewegungsmittel nutzen wollen. Vor dem Pandemie-Ausbruch waren es lediglich knapp 34 %.

Ja zu alternativen Verkehrslösungen

Egal ob in der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land – wir können nicht auf eine nachhaltige Mobilität auf den Straßen verzichten. Es gibt daher nur einen Weg, dies zu erreichen: verantwortungsvoller handeln! Das bedeutet, dass jeder eine Maske trägt und aktuellen Einschränkungen respektiert – auf der Straße und auch in Bus und Bahn. Verkehrsbetriebe setzen Hygienemaßnahmen um, es liegt aber auch an uns, dass diese eingehalten werden. Nur so kann eine sichere Nutzung des ÖPNV gewährleistet werden und weiterhin ein Beitrag für die Umwelt geleistet werden.

Durch Mobilitätslösungen wie dem Demand Responsive Transport (DRT) kann der ÖPNV sicher und bedarfsgerecht auch während der Pandemie angeboten werden. So hat die Technologie von Padam Mobility Verkehrsbetrieben geholfen, die Fahrgastauslastung zu steuern, um den Mindestabstand zwischen Fahrgästen zu garantieren. Durch die Buchung in Echtzeit war es möglich, die Fahrten einfacher zu koordinieren und schneller auf die veränderte Nutzeranfrage zu reagieren. SO konnten Nutzer direkt über die Mobilitätsapp über alternative Fahrten informiert werden, wenn die gewünschte Buchung schon ausgefüllt war. Auch konnten die Verkehrsunternehmen zusätzliche Haltestopps zu Krankenhäusern oder Gesundheitsämtern integrieren, um den aktuellen Bedürfnissen ihrer Nutzer zu erfüllen.

Die Kunden von Padam Mobility konnten durch die digitalen Lösungen ihren Verkehrsservice auf die Veränderungen durch die Pandemie schnellstmöglich anpassen. So kann Sicherheit und nachhaltige Mobilität vereint werden – zum Schutz der Menschen und Umwelt.

Ein Kommentar von Thibault Lécuyer-Weber, Chief Marketing Officer bei Padam Mobility

Sie interessieren sich, wie Padam Mobility bei der Umsetzung von Hygienevorschriften helfen kann? Dann lesen Sie diesen Artikel:
Padam Mobility bietet digitale Lösungen zur Einhaltung des Mindestabstands im öffentlichen Verkehr

 

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Demand Responsive Transport: Ist eine Budgetkontrolle möglich?

Ist es möglich, das Budget bei Demand Responsive Transport (DRT) zu kontrollieren? Diese und weitere Fragen kommen auf, wenn über flexibler Bedarfsverkehr und Shared Mobilität gesprochen wird. In unserer Artikelserie wollen wir Fragen und Missverständnisse rund um DRT klären.

Eins der häufigsten Missverständnisse ist, dass das Budget bei steigenden Servicenutzung schwer zu kontrollieren sei. Vor diesem Hintergrund werden dynamische DRT-Dienste integriert mit der Hoffnung, dass diese wenig genutzt werden. Die Angst, dass Demand Responsive Transport bei hoher Nutzung teuer wird, steht im Kontrast zum Ziel, ein attraktives und bedarfsgerechtes Mobilitätsangebot im ÖPNV anzubieten.

Im Folgenden soll aufgezeigt werden, wie Sie Ihr Budget bei DRT-Services kontrollieren können.

Budget festlegen

Aufgabenträger können schon direkt vor der Auftragsvergabe für Budgetsicherheit sorgen. Um das Budget für den DRT-Service zu bestimmen, ist zu klären, wie viele Fahrzeuge maximal für den DRT-Service eingeplant werden und wie viele Fahrten pro Tag zu erwarten sind. Auch die Kalkulation der variablen Servicekosten bei einer maximalen Fahrgast-Auslastung hilft bei der Budgetplanung.

Wie bei allen Mobilitätsangeboten gilt auch bei DRT: Ein attrakitver Verkehrsservice zeigt sich erst an einer hohen Anzahl von gebuchten Fahrten. Ein kostengünstigstes Verkehrsangebot mag budgetfreundlich sein, wird aber nicht zu 100 Prozent den Bedürfnissen der Fahrgäste gerecht. Daher sollte Bedarfgerechtigkeit im Fokus bei jeder Auftragsvergabe stehen und mit dem bestehendem Budget das bestmögliche Service gewählt werden.

Serviceumfang vorab definieren

Wenn die maximalen Kosten festgelegt sind, kann der DRT-Service budgetorientiert geplant werden. Mit dem Simulations-Tools von Padam Mobility haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, mithilfe von Algorithmen die Fahrstrecken automatisch zu brechnen. So werden Ihnen direkt die passendstenVerkehrdesigns vorgeschlagen. So lässt sich problemlos bestimmen, wo eine virtuelle Linie einem einem fixen Linienverkehr vorgezogen werden kann.

Bei der budgetorientierte Planung des DRT-Services kann bedarfsgerechte Funktionen umgesetzt werden. Fahrtbuchungen in Echtzeit, verkürzte Buchungsfristen und Echtzeit-Benachrichtungen über die eigenen Fahrten schaffen eine hohe Nutzerfreundlichkeit mit dem DRT-Dienst.

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Erfahren Sie mehr über die Lösungen von Padam Mobility.

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Demand Responsive Transport für Kommunen und Gemeinden

Demand Responsive Transport für Kommunen und Gemeinden. Die Mobilität im ländlichen Raum steht vor großen Herausforderungen. Durch die Landflucht vor allem jüngerer Menschen nimmt die Verkehrsbelastung ab. Kommunen müssen bei der Planung des öffentlichen Personennahverkehr neue Wege finden, um bedarfsgerechte und kosteneffiziente Verkehrsangebote zu schaffen.

Demand Responsive Transport (flexibler Bedarfsverkehr), kurz DRT, ermöglicht Kommunen und Gemeinden, ihr Verkehrsangebot neu auszurichten und sie bedarfsgerecht und individuell zu gestalten. Dafür bietet Padam Mobility intelligente und dynamische Softwarelösungen für den DRT an, die an die unterschiedlichen kommunalen Herausforderungen anpassen lässt.  Durch seine flexible Integration lässt sich DRT als zusätzlicher Mobilitätsbaustein in bestehende Verkehrsnetze einfach integrieren.

Wie dies funktioniert, können Sie im Folgenden lesen:

Barrierefreiheit schaffen

Ob mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Gehstock: Ein barrierefreie Mobilität ermöglicht allen Menschen, sich freu zu bezegen und somit am sozialen Leben teilnehmen zu können. So ermöglichen Bus und Bahn den Weg zur Arbeit, Konzert oder öffentlichen Einrichtungen. Daher hat das Bundesverkehrsministerium die Barrierefreiheit als ein wichtiges Qualitätskriterium für den öffentlichen Personennahverkehr angesehen. Aber wie lässt sich ein barrierefreie Mobilität im ländlichen Raum schaffen, die auch kosteneffizient ist?

Demand Responsive Transport bietet individuelle barrierefreie Mobilitätslösungen für Kommunen an. Mit der Integration des dynamischen und intelligenten DRT mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln können Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger das bestehende Verkehrsangebote für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen verbessern. So ermöglichen eine Mobilitäts-App und Buchungswebseite, dass mobilitätseingeschränkte Personen selbstständig Buchungen in Echtzeit oder im Voraus durchführen können. Zusätzlich können die Fahrgästen die Anzahl von Sitzplätze und Rollstuhlplätze direkt bei der Buchung angeben. Speziell für die Behindertenmobilität kann eine Callcenter eingerichtet werden, sodass Familienangehöriger oder Krankenpfleger eine Buchung vornehmen können.

Durch diese Service-Angebote können Verkehrsangebote optimal an die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Menschen angepasst werden. Gleichzeitig kann sichergestellt werden, dass der Verkehrsservice nur zu den Zeiten aktiv ist, zu denen es auch wirklich benötigt wird. So können Kosten, die bei unausgelasteten fixen Linien entstehen, durch einen flexiblen Shuttle vermieden kann.

Ein barrierefreier Verkehr im ländlichen Raum kann mit digitalen Lösungen umgesetzt und attraktiv gestalotet werden. Individuelle Bedürfnisse, zum Beispiel ein Tür-zu-Tür-Service, oder eine Anbindung zu bestehen Verkehrsnetzen sind weitere Optionen, wie eine barrierefreie Mobilität zu den individuellen Bedürfnissen von Kommunen geschaffen werden kann.

DRT als Baustein für die kommunale Verkehrswende

Kommune müssen bei der Verkehrsplanung stets einen Balanceakt zwischen attraktiven Mobilitätsangebote und einer effizienten Verkehrsplanung schaffen. Durch Fördergelder für nachhaltige Mobilitätsprojekte wie das Sofortprogramm “Saubere Luft 2017 – 2020” vom Bundesverkhersministerium können Kommunen ihre Projektideen in die Tat umsetzen.

Demand Responsive Transport kann ein interessanter Baustein in Mobilitätsprojekte sein, um einen bedarfsgerechten Verkehr zu gewährleisten und gleichzeitig Leerfahrten zu vermeiden. Die DRT-Lösungen von Padam Mobility bieten Optimierungsalgorithmen, die es erlauben, die Anzahl und Auslastung der Fahrzeuge zu optimieren, um Leerfahrten zu vermeiden.

So können mit den Simulations-Tools von Padam Mobility Fahrzeiten und -strecken optimal berechnet werden. Auch kann bestimmt werden, wo virtuelle und zonale Verkehrsdesigns eine attraktivere ALternative zu fixen Linien darstellen. So können zielgerichtet unausgelastete Buslinien durch smarte Mini-Busse und Shuttles ersetzt werden, die Fahrgäste zum nächstgelegenen Ort oder zu einem bestehen Verkehrspunkt bringen.

DRT ermöglicht einen flexiblen Personenverkehr

Durch DRT-Lösungen können Verkehrsunternehmen einen flexible Mobilitäts garantieren. Das wurde insbesondere während Covid19 deutlich. Durch die flexible Konfigurationsmöglichkeit konnten die Kunden von Padam Mobility ihren Verkehrsservice aufrechterhalten und Hygienevorschriften in Echtzeit umsetzen:

  • Die Anzahl der Sitzplätze in den Fahrzeugen wurden reduziert und begrenzt für Buchungen angeboten. Dadurch konnten Fahrgäste unter Einhaltung des Mindestabstandes reisen. Je nach lokalen Hygienerichtlinien konnte die Fahrzeugauslastung um 20, 40 oder 60 Prozent in Echtzeit festgelegt werden. Diese Änderungen können bei Auflockerungen der Hygienemaßnahmen direkt rückgängig gemacht werden..
  • Durch Kartenzahlung vor Fahrtantritt mussten Fahrgäste nicht mehr beim Busfahrer bezahlen. Somit konnte ein direkter Kontakt zwischen Fahrpersonal und Fahrgästen vermieden werden.
  • Durch eine Service-Konfigurationen in nur wenigen Stunden konnten neue Standorte wie Krankenhäuser als Haltestopps festgelegt werden.
  • Die Beförderung ausgewählter Gruppen, zum Beispiel Gesundheitspersonal oder Senioren, wurde im DRT-Service hinterlegt, um diesen Gruppen bevorzugt eine schnelle Mobilität zu bieten.

Nbene der aktuellen Situation können auch Naturereignissen den Personenverkehr einschränken. DRT-Dienste können in solchen Fällen schnell und unkompliziert angepasst werden, um beispielsweise Risikogebieten nicht mehr anzufahren oder den Verkehrsservice kurzfristig zu pausieren. Somit können Schäden vermieden und eine Bereitstellung des öffentlichen Verkehrs auch in schwierigen Zeiten gewährleistet werden.

Wie Demand Responsive Transport erfolgreich im ländlichen Raum eingesetzt werden kann, erfahren Sie im Interview mit Arnould Catherine, Ratsmitglied der frz. Gemeinschaft Cotentin (verfügbar auf Englisch).

Entdecken Sie die Mobilitätslösungen von Padam Mobility für den ländlichen Raum.

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